Vor dem Notar Johann Christoph Weppeler nimmt Anna
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Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 432
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Stadt Telgte Urkunden
1759 Dez. 15
Regest: Vor dem Notar Johann Christoph Weppeler nimmt Anna Maria Bücker, Witwe Bernd Heinrich Tombrincks, von Anna Maria Hölling, Witwe Lutmann zu Telgte, 50 Rt. auf und gelobt, das Geld jährlich zum l. Mai mit 2. Rt. zu verzinsen. Als Sicherheit stellt Sie ihr auf der Münsterstraße in Telgte gelegenes Haus. Geschehen zu Telgte in dem am Kirchhof gelegenen Haus des Notars in Anwesenheit der Zeugen Christian Prips und Johann Niemeyer.
Ausf.-Papier; Signet, Bild: das Auge Gottes (im Dreieck) von einem Flammenkranz umgeben; Devise: Respicientem aspice. - Notabene-Vermerk, wonach das Kapital von der Witwe Lutmann je zur Hälfte den Alten und den Neuen Armen zu Telgte legiert und am 12. Februar 1763 ausgehändigt worden ist. Unterschrieben von Frau Frommels, namens der Kinder Georg Höllings von Witwe Georg Hölling,
namens der Kinder Bernd Heinrich Hölling von Johann Heinrich Grafflacke als Erben der Witwe Lutmann. - 1786 erfolgte Ablage des Kapitals durch Anton Terfloet als Ankäufer des Tombrinckschen Hauses.
namens der Kinder Bernd Heinrich Hölling von Johann Heinrich Grafflacke als Erben der Witwe Lutmann. - 1786 erfolgte Ablage des Kapitals durch Anton Terfloet als Ankäufer des Tombrinckschen Hauses.
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ