Personenbezogene Unterlagen der Familie Juch
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S 112, 0221
S 112 Zeitgeschichtliche Sammlung
Zeitgeschichtliche Sammlung >> 01. Dormagen
1890er - 1962
Enthält u. a.: Retuschiertes und nachbearbeitetes Foto der Wilhelmine Marx, geb. Burbach (1859-1916), erstellt vom Fotografen Schultz, Köln-Lindenthal; Fotografie bzw. Bildpostkarte der Eheleute Friedrich Wilhelm Juch und Anna Gertrud Hubertine, geb. Marx; Fotografie der Kinder Karl-Heinz und Philipp Juch; Fotografie des Karl Heinz Juch mit der Beschreibung "Unser Karl als Gärtnerlehrling"; Bildpostkarte des Philipp Juch am 22.12.1928 (Düsseldorf) an den Vater Friedrich Juch (Zons), Motiv: musizierende Schiffsmatrosen; Fotografie des Karl Heinz Juch in Uniform; Foto der Grabstätte des Jakob Marx, der Wilhelmine Burbach und der Eva Thum; Foto des Grabsteines des Philipp Marx; Zeugniskarte des Philipp Juch, 1929; Zeugnis desselben, 1933/1934; behelfsmäßiger Personalausweis des Philipp Marx; Personalausweis des Philipp Juch; Reisepass und Personalausweis des Friedrich Juch; Mitgliedskarte und Herbergsausweis des Friedrich Juch für Deutsche Jugendherbergen, gestempelt Ortsgruppe Zons; Dankeskarte der Familie Juch anlässlich der Andachtsbekundungen für ihren Sohn Karl-Heinz; Mitteilung des Wehrmeldeamtes an die Familie Juch über die Zusendung des Wehrpasses des gefallenen Karl Heinz Juch sowie Deckblatt des Hitler-Jugend Leistungsbuch von Karl-Heinz Juch; Werbekarte des Bildhauers Otto Juch; Reisepass der Gertrud Juch.
Provenienz: Thomas Schwabach.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ