Vor Koep Buesch, Richter zu Scuttorpe, und den Schöffen Johann Stemken und Johann den Mesmacker verkaufen Roleff Pulcien und seine Frau Gertrud dem Arnd Koten 1/2 Mark münsterschen Geldes jährlicher Rente, fällig auf Michaelis, aus ihrem Hause binnen Schuttorpe zwischen "Roleves hues van den mynnesten und Potter Roleves hues up der Steenstraten" und ihrem Stück Land in den Meckelenbroecke bei Hynricks Kampe Hartgerinck. Bei Nichtbezahlung können sich die Käufer hieraus schadlos halten. Der Richter siegelt. ipso die dominica post Gereonis et Victoris martyrum
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Vor Koep Buesch, Richter zu Scuttorpe, und den Schöffen Johann Stemken und Johann den Mesmacker verkaufen Roleff Pulcien und seine Frau Gertrud dem Arnd Koten 1/2 Mark münsterschen Geldes jährlicher Rente, fällig auf Michaelis, aus ihrem Hause binnen Schuttorpe zwischen "Roleves hues van den mynnesten und Potter Roleves hues up der Steenstraten" und ihrem Stück Land in den Meckelenbroecke bei Hynricks Kampe Hartgerinck. Bei Nichtbezahlung können sich die Käufer hieraus schadlos halten. Der Richter siegelt. ipso die dominica post Gereonis et Victoris martyrum
B 206u Kloster Bentlage - Urkunden
Kloster Bentlage - Urkunden >> 3. 1401 bis 1450
1446 Oktober 11
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:07 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Kloster Bentlage (Tektonik)
- Kloster Bentlage / Urkunden (Bestand)
- 3. 1401 bis 1450 (Gliederung)