2.4.3.1. Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD in Düsseldorf (Wehrkreis VI)
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Tektonik
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.4. Polizei >> 2.4.3. Polizeidienststellen der NS-Zeit
1. Entstehung: 1937 2. Schließung. 1945 3. Zuständigkeiten: Zuständig für die Zusammenarbeit und Koordination zwischen der Sicherheitspolizei und den Zentralstellen der allgemeinen und inneren Verwaltung, den Gauleitern der NSDAP und den Dienststellen der Wehrmacht im Wehrkreis. Zugleich oberster Vertreter von Gestapo, Sicherheitsdienst und Kriminalpolizei im Wehrkreis. Ab 28. Mai 1941 auch die Dienstaufsicht über die Arbeitserziehungslager. 4. Organisationsstruktur: - 5. Amtssitz: Düsseldorf, Prinz-Georg-Str. 44 (1940); Graf-Recke-Str. 55/57 (1942); Düsseldorf-Kaiserswerth, Leuchtenberger Kirchweg 73-75. 6. Leitung: Alfons Glatzel (01.10.1936-01.09.1938) Hermann Freiherr von Schade (01.09.1939-15.07.1940) Dr. Hans Nockemann (15.07.1940-01.03.1941) Walter Bierkamp (01.03.1941 - 24.06.1942) Walter Blume (30.06.1942-18.10.1943) Dr. Walter Albath (18.10.1943-02.02.1945) Rudolf Batz (02.02.1945-Kriegsende) Akten des Inspekteurs der Sicherheitspolizei und des SD in Düsseldorf (Wehrkreis VI) siehe unter Höherer SS- und Polizeiführer West Findbuch 411.01.00 zum Bestand RW 0037
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ