Vor dem Offizial des Hofes zu Münster verkauft Gerdrudt von Heidenn, die Witwe des Henrich Bernick, zusammen mit Johanßen Lennep und Henrich Staell, erwählte Vormünder ihres + Sohnes Henrich Bernings Kinder an Hermann Scheidtwiler und dessen Gattin Osterhelt Wrede ein ihr behöriges Haus und einen Hof mit Gadem im Kirchspiel Überwasser in Münster auf dem Lappenbrinck gelegen. Der Besitz befindet sich zwischen dem Haus des Matthiaß Havestaet und einer freien Straße. Außerdem verkauft sie eine Frauenbank in der Kirche Überwasser. Der Besitz ist frei und unbelastet, außer 2 Pfennig Wortgeld, zahlbar zu Johannis Mittensommer (= 24. Juni) und den bürgerlichen Auflagen. Die Verkäuferin übergibt alle Urkunden an die Käufer. Haus und Hof sind freies Eigentum. Die Verkäuferin leistet mit den benannten Vormündern mit ihrem Allodialgut Währschaft. Es bürgen neben den gen. Vormündern Dietherich Kerckhoff, Lic. jur. Siegler: Der Offizial. Zeugen: Walterus Hane und Fredericus Niermann, beide Beamte des Hofes zu Münster.
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Vor dem Offizial des Hofes zu Münster verkauft Gerdrudt von Heidenn, die Witwe des Henrich Bernick, zusammen mit Johanßen Lennep und Henrich Staell, erwählte Vormünder ihres + Sohnes Henrich Bernings Kinder an Hermann Scheidtwiler und dessen Gattin Osterhelt Wrede ein ihr behöriges Haus und einen Hof mit Gadem im Kirchspiel Überwasser in Münster auf dem Lappenbrinck gelegen. Der Besitz befindet sich zwischen dem Haus des Matthiaß Havestaet und einer freien Straße. Außerdem verkauft sie eine Frauenbank in der Kirche Überwasser. Der Besitz ist frei und unbelastet, außer 2 Pfennig Wortgeld, zahlbar zu Johannis Mittensommer (= 24. Juni) und den bürgerlichen Auflagen. Die Verkäuferin übergibt alle Urkunden an die Käufer. Haus und Hof sind freies Eigentum. Die Verkäuferin leistet mit den benannten Vormündern mit ihrem Allodialgut Währschaft. Es bürgen neben den gen. Vormündern Dietherich Kerckhoff, Lic. jur. Siegler: Der Offizial. Zeugen: Walterus Hane und Fredericus Niermann, beide Beamte des Hofes zu Münster.
V 505u, 155
V 505u Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Familie Mensing - Urkunden
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Familie Mensing - Urkunden >> 1. Urkunden
21.9.1607
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Dorsalvermerk: "Extraditum D. Doctori Wemhöf per vendiorem Frans Joseph Deiters am 11 Mai 1776 in fidem ... Starcke, notarius"
Vermerke: Dorsalvermerk: "Extraditum D. Doctori Wemhöf per vendiorem Frans Joseph Deiters am 11 Mai 1776 in fidem ... Starcke, notarius"
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.4. Nachlässe und Sammlungen (V) (Tektonik)
- 4.4.2. Sammlungen von Vereinen, Institutionen und Firmen (Tektonik)
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) (Tektonik)
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Familie Mensing / Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)