Die Brüder Eberhard und Erk von Ku{e}nsseck zum Ku{e}nsseckerberg und ihre Ehefrauen Ursula v. Firberg bzw. Ursula v. Winckenthal verkaufen dem Deutschen Haus zu Nürnberg (Komtur: Melchior v. Neuneck, zugleich auch Landkomtur der Ballei Franken) ihr Dorf Bo{e}lzheim im Ries mit dem Herrenhaus, zwei Fischgruben, dem dritten Teil der Groß- und Kleinzehnten, den EIgenleuten und dem Patronat der Pfarrkirche um 4800 fl. - Bürgen: Ritter Hans v. Künsseck zum Künseckerberg, Hainrich v. Fürberg zu Neuen Steusslingen, Joachim v. Stuben zu Flockenbach. - Ort des Einlagers ist Ulm oder Nördlingen. - Siegler: Aussteller und Bürgen.
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Die Brüder Eberhard und Erk von Ku{e}nsseck zum Ku{e}nsseckerberg und ihre Ehefrauen Ursula v. Firberg bzw. Ursula v. Winckenthal verkaufen dem Deutschen Haus zu Nürnberg (Komtur: Melchior v. Neuneck, zugleich auch Landkomtur der Ballei Franken) ihr Dorf Bo{e}lzheim im Ries mit dem Herrenhaus, zwei Fischgruben, dem dritten Teil der Groß- und Kleinzehnten, den EIgenleuten und dem Patronat der Pfarrkirche um 4800 fl. - Bürgen: Ritter Hans v. Künsseck zum Künseckerberg, Hainrich v. Fürberg zu Neuen Steusslingen, Joachim v. Stuben zu Flockenbach. - Ort des Einlagers ist Ulm oder Nördlingen. - Siegler: Aussteller und Bürgen.
Ritterorden, Urkunden 5916
Zusatzklassifikation: Kaufbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 19. Amt Reimlingen
1488 September 9
Papier
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geben uff Aftermontag nach Unser Lieben Frawen als sie gebohren ward 1488.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Abschrift, Papier, beglaubigt vom Notar Laurentius Christopherus Ernst, 1766 Dezember 13, mit Notariatssignet und Petschaftssiegel. - 2. Abschrift (17. Jahrhundert), Papier. - 3. Abschrift (18. Jahrhundert), Papier. Blattzahl: 32
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Abschrift, Papier, beglaubigt vom Notar Laurentius Christopherus Ernst, 1766 Dezember 13, mit Notariatssignet und Petschaftssiegel. - 2. Abschrift (17. Jahrhundert), Papier. - 3. Abschrift (18. Jahrhundert), Papier. Blattzahl: 32
Beilage: EIn von den Brüdern Künsseck besiegeltes Salbuch der verkauften Gülten und Eigenleute.
Künseck, Eberhard v.
Künseck, Erkinger v.
Künseck, Ursula v. (geb. v. Freiberg)
Fürberg, Ursula v.
Künseck, Ursula v. (geb. v. Winckenthal)
Winckenthal, Ursula v.
Künseck, Johann v.
Fürberg, Heinrich v.
Stuben, Joachim v.
Ernst, Laurentius Christopherus
Belzheim (Gde. Ehingen a. Ries, Lkr. Donau-Ries)
Künseckerberg
Nürnberg, Kommende
Neusteusslingen
Flockenbach (Baden-Württemberg)
Ulm (Baden-Württemberg)
Nördlingen (Lkr. Donau-Ries)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deutscher Orden (Tektonik)
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