Eheberedung zwischen Lorenz Weippert und Dorothea Hoffmann Lorenz setzt seine Braut in seine Güter ein mit Ausnahme von 80 fl., welche er für sich behalten will. Magdalene, Peter Reyners Stieftochter, welche Lorenz und seine erste Ehefrau Anna (?) an Kindesstatt aufgenommen haben, erhält als zukünftiges Heiratsgut 25 fl. versprochen. Dorothea, Tochter des verstorbenen Hans Hoffmann, erhält von ihrer Mutter ein Stück Weingarten "unter der Pfarr" zwischen Hans und Cuntz Hoffmann, ein Stück Weingarten "bey Sanct Michel" zwischen Cunz Stapf und Wolf Weiß und eine Wiese bei "St. Michel" gelegen. Falls die Mutter stirbt, sollen erst die Geschwister von Dorothea ihren Erbteil erhalten und dann der Rest unter sämtlichen Geschwistern verteilt werden.
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Eheberedung zwischen Lorenz Weippert und Dorothea Hoffmann Lorenz setzt seine Braut in seine Güter ein mit Ausnahme von 80 fl., welche er für sich behalten will. Magdalene, Peter Reyners Stieftochter, welche Lorenz und seine erste Ehefrau Anna (?) an Kindesstatt aufgenommen haben, erhält als zukünftiges Heiratsgut 25 fl. versprochen. Dorothea, Tochter des verstorbenen Hans Hoffmann, erhält von ihrer Mutter ein Stück Weingarten "unter der Pfarr" zwischen Hans und Cuntz Hoffmann, ein Stück Weingarten "bey Sanct Michel" zwischen Cunz Stapf und Wolf Weiß und eine Wiese bei "St. Michel" gelegen. Falls die Mutter stirbt, sollen erst die Geschwister von Dorothea ihren Erbteil erhalten und dann der Rest unter sämtlichen Geschwistern verteilt werden.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 U 99
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 Stadtarchiv Freudenberg
Stadtarchiv Freudenberg >> I. Urkunden
1568 Januar 25
1 Schr.
Urkunden
Aussteller: Dorothea Hoffmann, Mutter von Dorothea Hoffmann; Lorenz Weippert
Empfänger: Dorothea Hoffmann, Tochter von Dorothea und Hans Hoffmann; Magdalene, Stieftochter von Peter Reyner
Zeugen: Johann Leykauff, Pfarrer (amtshalber); Jörg Bechtold, Schultheiß (amtshalber); Caspar Kauffmann, Bürgermeister (amtshalber); Wolf Weiß, des Rats (von Seiten des Bräutigams); Jost Kern von Reistenhausen (von Seiten des Bräutigams); Velten Eilnberger von Mönchberg (Nenchwer) (von Seiten des Bräutigams); Wolf Jäger von Mönchberg (Nenchwer) (von Seiten des Bräutigams); Hans Gruen von Mönchberg (Nenchwer) (von Seiten des Bräutigams); Peter Reiner (von Seiten des Bräutigams); Jacob Henn (von Seiten des Bräutigams); Hans Jäger (von Seiten des Bräutigams); Veit Schimpff (von Seiten des Bräutigams); Dorothea Hoffmann, Mutter von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Hans Orth, Schwager von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Herrmann Khun, Schwager von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Wendel Reyner, Schwager von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Hans Wacker, Schwager von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Philipp Leutwein, des Rats (von Seiten der Braut); Hartmann Weider (von Seiten der Braut); Hans Reinhard (von Seiten der Braut); Erhard Merkle (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Empfänger: Dorothea Hoffmann, Tochter von Dorothea und Hans Hoffmann; Magdalene, Stieftochter von Peter Reyner
Zeugen: Johann Leykauff, Pfarrer (amtshalber); Jörg Bechtold, Schultheiß (amtshalber); Caspar Kauffmann, Bürgermeister (amtshalber); Wolf Weiß, des Rats (von Seiten des Bräutigams); Jost Kern von Reistenhausen (von Seiten des Bräutigams); Velten Eilnberger von Mönchberg (Nenchwer) (von Seiten des Bräutigams); Wolf Jäger von Mönchberg (Nenchwer) (von Seiten des Bräutigams); Hans Gruen von Mönchberg (Nenchwer) (von Seiten des Bräutigams); Peter Reiner (von Seiten des Bräutigams); Jacob Henn (von Seiten des Bräutigams); Hans Jäger (von Seiten des Bräutigams); Veit Schimpff (von Seiten des Bräutigams); Dorothea Hoffmann, Mutter von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Hans Orth, Schwager von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Herrmann Khun, Schwager von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Wendel Reyner, Schwager von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Hans Wacker, Schwager von Dorothea Hoffmann (von Seiten der Braut); Philipp Leutwein, des Rats (von Seiten der Braut); Hartmann Weider (von Seiten der Braut); Hans Reinhard (von Seiten der Braut); Erhard Merkle (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ