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Hermann von Köln und seine Ehefrau Klara, beide wohnhaft in
Würzburg, und Johann (Hans) von Köln und dessen Ehefrau Klara, beide
wohnhaft in (Nuwe...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1386 März 20
Abschrift, Papier, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCC° LXXX sexto tercia post Dominicam Reminiscere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann von Köln und seine Ehefrau Klara, beide wohnhaft in Würzburg, und Johann (Hans) von Köln und dessen Ehefrau Klara, beide wohnhaft in (Nuwenstat) [Wüstung unterhalb des Petersbergs bei Fulda], teilen Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, mit, dass sie ihren von ihren Eltern ererbten Hof mit Haus in Fulda, gelegen zwischen [den Höfen des] Konrad Hünfeld (Huenefeldt) und Andreas Wenck (Andres Wencken) und den Franziskanern (von forn an biß hinden ueß geyn den barfusßen), an Stefan (Stheven), Pfarrer in Alsfeld, und Hermann Ledenther (Lentherer) und dessen Ehefrau Bertrada, Bürger in Fulda, mit allen Rechten und allem Zubehör erblich verkauft haben. Sie bitten den Abt, den Käufern den Kauf zu gestatten. Das Grundstück ist belastet mit einem Wachszins von zehn Pfund, zahlbar an Walpurgis [Mai 1] und Michaelis [September 29] an die Kammer des Abts, und einer Kanne guten Weins und einem weißen Becher, zahlbar in der Fastenzeit. Die Verkäufer verzichten auf alle weiteren Ansprüche an die Käufer, insbesondere auf die Wiedergutmachung von Kosten und Schäden (aller koste tzerunge und schaden), die ihnen in Folge des Krieges zugefügt worden sind. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Vgl. die Ausfertigung unter Nr. 594.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.