Georg Ludwig von Freyberg, Freiherr zu Justingen und Öpfingen etc. reversiert gegen Herzog Johann Friedrich von Württemberg etc. auf einen Pfandbrief über die der württembergischen Herrschaft Steußlingen (Weilersteußlingen) inkorporierten Zehnten zu Groß-und Kleinallmendingen, Grötzingen, Ennahofen und Tiefenhülen. Die Pfandschaft soll bis zur Wiederlösung von 20 000 fl., mit denen der Aussteller eine Schuld des Herzogs gegen den Obristen von Haßlang abgelöst hat, bestehen. Der Aussteller verpflichtet sich, die den jährlichen Zins von 1050 fl. übersteigenden jährlichen Einkünfte aus den verpfändeten Zehnten jeweils auf Lichtmess dem herzoglichen Amtmann zu Steußlingen zu übergeben.
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Georg Ludwig von Freyberg, Freiherr zu Justingen und Öpfingen etc. reversiert gegen Herzog Johann Friedrich von Württemberg etc. auf einen Pfandbrief über die der württembergischen Herrschaft Steußlingen (Weilersteußlingen) inkorporierten Zehnten zu Groß-und Kleinallmendingen, Grötzingen, Ennahofen und Tiefenhülen. Die Pfandschaft soll bis zur Wiederlösung von 20 000 fl., mit denen der Aussteller eine Schuld des Herzogs gegen den Obristen von Haßlang abgelöst hat, bestehen. Der Aussteller verpflichtet sich, die den jährlichen Zins von 1050 fl. übersteigenden jährlichen Einkünfte aus den verpfändeten Zehnten jeweils auf Lichtmess dem herzoglichen Amtmann zu Steußlingen zu übergeben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 175 U 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 175 Herrschaft Justingen (Freiherren von Freyberg)
Herrschaft Justingen (Freiherren von Freyberg) >> Urkunden
1617 Februar 2
41,5 x 64,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 anhängender Siegelrest
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 anhängender Siegelrest
Freyberg, Georg Ludwig von; Freiherr, 1574-1631
Ennahofen : Allmendingen UL; Zehnt
Großallmendingen : Allmendingen UL; Zehnt
Kleinallmendingen : Allmendingen UL; Zehnt
Tiefenhülen : Frankenhofen, Ehingen (Donau) UL; Zehnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ