Requisitionen, Fouragelieferungen
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2200
I 5 Süchteln Süchteln
Süchteln >> Altes Reich, Französische Zeit >> 2. Akten >> 2. 5. Militär >> 2.5.2. Requisitionen
1795
Enthält: Gesuch der Verwalter an die Bezirksverwaltung um Früchtelieferung gegen Zahlung mit republikanischer Währung, da überall sonst nur klingende Münze akzeptiert werde; Befehl zur Requisitionslieferung von 10000 Rationen Stroh in die Magazine zu Link durch den Verwalter Inderfurth (03.09.1795); Befehl des Verwalters Inderfurth, für alle erfolgenden Requisitionen genaue Aufbietungs-Listen zu führen (28.07.1795); Befehl auf Stellung von 5 Vorspannpferden an den Chef der Transportdivision, Cremoine, in Aachen (31.07.1795); Befehl an die Munizipalität, innerhalb sechs Tagen ihren Anteil an den 802 Livres, die zum Ankauf von 40 Pferden dienen, bei der Bezirksverwaltung abzuliefern (14.08.1795); Veranschlagung des Amtes Süchteln auf einen Anteil von 12400 Livres an der ausgeschriebenen Kontribution durch die Jülich-Aachener Bezirks-Verwaltung (09.07.1795)
Akten
Cremoine (Chef der Transportdivision)
Link
Aachen
Bezirksverwaltung, Jülich-Aachener
Koalitionskriege, Lieferung an die Magazine; Link
Bezirksverwaltung, Jülich-Aachener
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:16 MEZ