Regierung Arnsberg / Gewerbliche Wirtschaft und Regionalplanung (Bestand)
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K 101
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 >> 3.1. Innere Verwaltung (K) >> 3.1.2. Bezirksregierungen >> 3.1.2.1. Regierung Arnsberg >> Regierung Arnsberg
(1794-1797) 1812-2014
Allgemeine Verwaltung (u.a. Rechtsgrundlagen, Beamtenwesen) 1823-1975; Industrie- und Handelskammer, Verbände 1845-1968; Gewerbe- und Arbeitsgerichte, Kaufmannsgerichte 1828-1946; wirtschaftliche Angelegenheiten unter Einfluss des 1. Weltkriegs 1914-1951; Freiwilliger Arbeitsdienst, Treuhänder der Arbeit 1932-1933; Gesuche und Beschwerden 1916-2012; Handel und Banken: Konsumanstalten und einzelne Handelszweige 1877-1951; Vertrieb von Schriften, Buchhandel 1817-1943; Handel mit dem Ausland, Konsulate 1794-1946; Preise und Preisprüfungen 1815-1978; Finanzangelegenheiten 1819-1945; Handelsverbände und -institutionen, Banken und Börsen 1825-1951; Handelsbeschränkungen und -untersagungen 1922-1951; Ausverkäufe 1924-1944; Gewerbe und Handwerk: Fabrikeninspektion Dortmund 1872-1891; Handwerk (u.a. Zünfte, Innungen, Handwerkskammern, Personalia) 1797-2014; Gewerbeförderung, Vereine 1818-1951; Landesbürgschaften 1949-1965; Hochwasserentschädigungen 1950-1970; Kulturverwaltung ab 1933 1933-1951; einzelne Gewerbe (u.a. Versteigerer, Schank- und Gaststätten, Auswanderungsgewerbe, Trödler, Pfandleiher, Schornsteinfeger, Theaterwesen) 1815-1951; Wirtschaftsprüfung 1931-1950; Flüchtlings-, Vertriebenen- und Verfolgtenkredite 1950-1968; Investitionshilfen, Wirtschaftsförderung 1957-1977; Sonderbestimmungen für einzelne Gewerbe (u.a. Eichwesen, Märkte, (auch Judenboykott), Ausstellungen, Einzelhandel, Gast- und Schankstätten, Verwertung von Altmaterial) 1812-1951; regionale Struktur- und Wirtschaftsförderung 1956-1976; Regionalförderung - einzelne Fördermaßnahmen 1953-1993.
1.111 Akten, Findbücher K 101,25.
Bestand
Wilfried Reininghaus, Gewerbe und Handel im ehemaligen Herzogtum Westfalen im 19. Jahrhundert (1800-1914), in: Harm Klueting (Hg.), Das Herzogtum Westfalen, Bd 2,1, Münster 2012, S. 415-460.; Harald Wixforth (Hg.), Das Finanz- und Bankwesen in Westfalen vom 18. bis 20. Jahrhundert (Westfälische Forschungen, Bd. 67), Münster 2017.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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