Markgraf Albrecht Achilles III. von Brandenburg stiftet zu Andenken seiner Tochter, Amalie von Pfalz-Zweibrücken, eine Summe von 600 fl., aus der 30 fl. Gült für wöchentlich drei Messen gekauft werden soll, die ein Kanonikus des Stifts zu Baden, der bisher drei Messen in der Spitalkirche las, im Stift lesen soll; er präsentiret zu dieser Pfründe den Veit Hammann; künftig steht dem Markgrafen von Baden das Präsentationsrecht zu
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Markgraf Albrecht Achilles III. von Brandenburg stiftet zu Andenken seiner Tochter, Amalie von Pfalz-Zweibrücken, eine Summe von 600 fl., aus der 30 fl. Gült für wöchentlich drei Messen gekauft werden soll, die ein Kanonikus des Stifts zu Baden, der bisher drei Messen in der Spitalkirche las, im Stift lesen soll; er präsentiret zu dieser Pfründe den Veit Hammann; künftig steht dem Markgrafen von Baden das Präsentationsrecht zu
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37 Nr. 509
Conv. 026
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37 Baden-Baden
Baden-Baden >> Baden-Baden, Stadtkreis Baden-Baden
1482 Juni 15 (Geb. samstag s. Veits tag 1482)
Urkunden
Siegelbeschreibung: Mit den Siegeln des Markgrafen Albrecht Achilles III. von Brandenburg, des Markgrafen Christoph I. von Baden und des Stifts
Baden-Baden BAD; Stift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:17 MESZ
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