Kläger: Jacob Moers, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Dr. Heinrich Lüntzmann, Syndicus der Stadt Hamburg, als Kurator der Anne Westhoff, geb. Moers, Witwe des Dr. der Medizin Johann Westhoff, und Jürgen vom Holte, Ratsherr, als Kurator der Engel Schult(z)e, geb. Moers, Witwe des Dr. Joachim Schultze, Lt. Joachim Muhle, namens seiner Frau Catharina, geb. Antrecht, und Hans Richter, namens seiner Frau Engel, geb. Antrecht, in Hamburg (Kläger), auch die Vorsteher des Waisenhauses in Hamburg und als Nebebeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1638) mandati attentatorum cassatorii ... sine clausula cum arctiore inhibitione (1647 durch den Notar Abraham Röderer Revision eingelegt); Einweisung der Beklagten in den Mitbesitz einer Erbschaft sowie Deponierung von Handlungsbüchern und Rechnungen bei Gericht in einem Streit unter den Erben und Legataren des Hans Moers
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Kläger: Jacob Moers, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Dr. Heinrich Lüntzmann, Syndicus der Stadt Hamburg, als Kurator der Anne Westhoff, geb. Moers, Witwe des Dr. der Medizin Johann Westhoff, und Jürgen vom Holte, Ratsherr, als Kurator der Engel Schult(z)e, geb. Moers, Witwe des Dr. Joachim Schultze, Lt. Joachim Muhle, namens seiner Frau Catharina, geb. Antrecht, und Hans Richter, namens seiner Frau Engel, geb. Antrecht, in Hamburg (Kläger), auch die Vorsteher des Waisenhauses in Hamburg und als Nebebeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1638) mandati attentatorum cassatorii ... sine clausula cum arctiore inhibitione (1647 durch den Notar Abraham Röderer Revision eingelegt); Einweisung der Beklagten in den Mitbesitz einer Erbschaft sowie Deponierung von Handlungsbüchern und Rechnungen bei Gericht in einem Streit unter den Erben und Legataren des Hans Moers
211-2_M 64
M 3617
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1612,1631-1646(1638-1647)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Ulrich Stieber. Beklagter: Dr. Barthold Gießenbier. Nebenbeklagter: Dr. Georg Goll.- Instanzen: 1. Niedergericht 1633. 2. Obergericht 1633-1638. 3. Reichskammergericht 1638-1646 (1638-1647).- Darin: Vertrag von 1612 unter den Erben des Jacob Moers (der Ältere); Vertrag von 1631 über die Vermietung eines Hauses am Wandrahm durch den Kläger an Arnold Pels; "promotoriales" des Reichskammergeriches in der strittigen Sache 1634.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11268 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ