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Grundherrliche Gefälle, OA Mergentheim
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Enthält: Eingabe des Fürsten Karl August Theodor zu Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein um Verfügung an das Amtsgericht Mergentheim, die Gefällpflichtigen der Gemeinden Herrenzimmern, Pfitzingen und Rüsselhausen zur Zahlung anzuhalten, 1 Schr., 1819; Gefällforderungen der fürstlich Hohenlohischen Rentämter an mehrere Gemeinden des Oberamts Mergentheim, 1 Bü., 1825-1826; Beschwerde der Schutzjuden zu Wachbach gegen das freiherrlich von Adelsheimsche Rentamt daselbst wegen Bezahlung des Schutzgeldes, Qu. 1-20, (1783-1803), 1818-1821,1840-1841.
Darin: Aufnahme von Schutzjuden zu Wachbach (David Manases am 4.2.1783, Moses Mayr am 13.1.1797, Salomon Bär am 10. 11.1798 und des Wolf Hirsch am 17.8.1803); 4 beglaubigte Abschriften vom 26.9.1818 mit Siegel des Notars Joh. Georg Haspel zu Hall; Auszug aus den Separatprotokollen vom 27.9.1825 über Feststellung der staatsrechtlichen Verhältnisse der fürstlichen Häuser Hohenlohe-Jagstberg, Öhringen, Kirchberg und Langenburg, Druck; Dekret des Oberamtsgerichts Mergentheim an die Ortsvorstände und Gemeinderäte über die Rechte der fürstlich Hohenlohe-Jagstberg, Kirchberg und Langenburgischen Grundherrschaften vom 8.6.1826, Druck.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.