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Bauten, Reparaturen, Wasserungsangelegenheiten der beiden herrschaftlichen Wiesen in der Küchthal unterhalb von Marienborn
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Ruinierung des Dammes an der herrschaftlichen Küchthaler Wiese unterhalb von Marienborn durch Befahren der dortigen Gemeindeleute und Reparatur des Dammes (1778-1779); Streitigkeiten mit Hermann Irle zu Marienborn wegen Anlegung einer Brücke und Reparatur eines ruinierten Dammes an der Küchthaler Wiese unterhalb von Marienborn (1778-1779); Verhöre von Zeugen wegen der zu weit in den Weißfluß unterhalb von Marienborn angebaute Wiese des Hermann Irlen (1779); Wasserbauten an der Weiß unterhalb der Küchthaler Wiese (1775); Ökonomischer Anschlag der Erträge der herrschaftlichen obersten und untersten Wiesen in der Küchthal bei Marienborn (1781); Gesuch der Küchthaler Wiesenpächter Johannes Wagener und Konsorten um Schadensvergütung für ein unbrauchbar gewordenes Wiesenstück (1781); Bericht an die Rentkammer zu Dillenburg über die Viehhude auf der herrschaftlichen Küchthaler Wiese (1782); Instruktion für den Wiesenknecht der herrschaftlichen Küchthaler Wiese ((1787); Vereidigung des Küchthaler Wiesenknechts Johannes Müller zu Kaan (1787); Supplik des Gerichtsschöffen Johann Henrich Jung zu Kaan und des Johann Henrich Still zu Fickenhütte wegen der vorgenommenen Taxation des vom Bergschöffen Wilhelm Achenbach zu Marienborn verlangten Stücks von der obersten Küchthaler Wiese (1803); Überprüfung der Wässerungsschützen auf den beiden herrschaftlichen Küchthaler Wiesen (1805); Aufnahme eines Inventars von den beiden herrschaftlichen Wiesen in der Küchthal (1788); Aufforderung der Privatwiesenerben oberhalb der untersten Küchthaler Wiese zur Anlegung von Privatwässerungsschützen (1786-1787). Korrespondenten u.a.: Landkeller Krämer (Siegen), Dapping (Dillenburg), Justizrat M. Dresler (Siegen), Johannes Dietrich (Marienborn), Heimberger J. Jung (Kaan), Amtmann Trainer (Siegen), Johannes Nöh (Klafeld), Landrentmeister Siebel (Siegen), Steubing (Siegen), Gerichtsschöffe Johann Henrich Jung (Kaan), Johann Henrich Still (Fickenhütten), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Siegen), Assessor Schneider (Siegen), Lorsbach (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.