Land- und Flurkarten betreffend Gebiete des Kurfürstentums bzw. Königreichs Württemberg (Bestand)

Verzeichnungsstufe:
Bestand
Bestandssignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 60
Kontext:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Karten, Pläne und Zeichnungen >> Handschriftliche Karten >> Württemberg (ab 1806)
Bestandslaufzeit:
1804-1840, 1934-1937, [1970] und o. J.
Bestandsbeschreibung:
Überlieferungsgeschichte

Der Bestand N 60 umfasst 41 handgezeichnete Land- und Flurkarten betreffend das Gebiet des Kurfürstentums und Königreichs Württemberg, die im 19. und 20. Jahrhundert entstanden sind. Die in N 60 enthaltenen Karten stellen Gemarkungen, Teile von Gemarkungen, einzelne Grundstücke, Grenzverläufe des Königreichs Württemberg sowie geplante Kanäle und Stollen zur Wasserversorgung dar. Bei einigen der Karten handelt es sich um historische Karten, welche die Verhältnisse im deutschen Südwesten bzw. im Herzogtum Württemberg während des Mittelalters und im 16. Jahrhundert abbilden. Eine Karte zeigt die Orte, aus denen im 18. Jahrhundert Personen aus Württemberg nach Westpreußen auswanderten. Die im Anhang aufgeführte Karte zeigt die Grenzen des Territoriums der Fürstpropstei Ellwangen, das im Zuge der Säkularisation überwiegend an Württemberg gelangte.
Der vorliegende Bestand wurde erst im Jahre 1987 von Frau Dr. Margareta Bull-Reichenmiller angelegt. Er ist somit der jüngste Kartenbestand in der N-Beständeserie und überdies einer der jüngsten überhaupt im Hauptstaatsarchiv. In der Übersicht über die N-Bestände, die bereits im Jahre 1980 erschien, ist daher der Bestand noch nicht erwähnt; allerdings wurde bereits bei der Bildung der N-Bestände im Jahre 1968 die Signatur N 60 für entsprechende Karten offen gehalten (siehe dazu das Vorwort von Frau Dr. Bull-Reichenmiller zum vorläufigen Archivverzeichnis N 60). Die Bildung eines eigenen Bestandes für handgezeichnete Land- und Flurkarten betreffend das Kurfürstentum und das Königreich Württemberg war notwendig geworden, als das Hauptstaatsarchiv Stuttgart im Jahre 1987 zwei Kartenwerke aus der Zeit zwischen 1806 und 1826 vom Landesdenkmalamt erhielt, die jetzt unter der Signatur N 60 Nr. 1 und 2 verwahrt werden. Der Bestand N 60 bildet in der Systematik der N-Bestände die zeitliche Fortsetzung der Bestände N 1 (Land- und Flurkarten betreffend Altwürttemberg bis 1806) und N 11 (Land- und Flurkarten betreffend Neuwürttemberg bis 1806).
In den Jahren 1987 bis 2005 wurden insgesamt 17 Karten bzw. Nummern zu N 60 eingeordnet. Es handelt sich dabei um die Karten N 60 Nr. 1 bis 17.
Größeren Zuwachs erhielt N 60 allerdings im Zusammenhang mit der Auflösung des Bestandes H 59 (Kartenselekt vermischter Provenienz) im Sommer 2005. Die in diesem Bestand enthaltenen handgezeichneten Karten aus der Zeit nach 1806, die Gebiete des Königreichs Württemberg betreffen, wurden zu N 60 eingeordnet. Es sind dies die Karten N 60 Nr. 18 bis 36, 38 und 41. Die Einordnung dieser bisher nur kursorisch verzeichneten Karten war der Anlass für die Neuverzeichnung des Bestandes N 60.
Die Karten N 60 Nr. 5 und 9, die früher ebenfalls unter der Signatur H 59 verwahrt wurden, gelangten auf dem Umweg über den Bestand N 11 (Land- und Flurkarten betreffend Neuwürttemberg) zu N 60.
Außerdem wurden dem Bestand N 60 drei Karten zugewiesen, die bei der Verzeichnung des Bestandes N 70 (Forstkarten betreffend Württemberg 1803-1870) ausgesondert wurden. Es sind dies die Karten N 60 Nr. 37, 39 und 40.

Inhalt und Bewertung

II. Inhalt und Gliederung des Bestandes
Der Bestand N 60 gliedert sich in die folgenden Rubriken und Unterrubriken:
1. Karten über die Grenzen des Königreichs Württemberg
2. Gemarkungs- und Flurkarten:
2.1 Hohenlohe, Raum Schwäbisch Hall
2.2 Raum Heilbronn
2.3 Stuttgart
2.4 Ostalb (Raum Geislingen an der Steige, Heidenheim)
2.5 Münsinger Alb
2.6 Raum Sulz am Neckar und Horb
2.7 Oberschwaben
3. Kanalprojekte, Wasserversorgung:
3.1 Karten zum Kanalprojekt Donau-Bodensee
3.2 Karten zur Wasserversorgung Stuttgarts (Kanalprojekt und Stollen Neckartenzlingen-Stuttgart)
4. Kleinmaßstäbliche Karten zur Geschichte des Südwestens (historische Karten):
4.1 Karten von Paul Kälberer
4.2 Karte von Hektor Ammann zum mittelalterlichen Städtewesen
5. Anhang:
Karte des größtenteils dem Königreich Württemberg einverleibten Gebiets der Fürstpropstei Ellwangen
1. Karten über die Grenzen des Königreichs Württemberg:
Die erste Rubrik bilden vier handgezeichnete Karten zu Grenzen des Königreichs Württemberg. Die Karte N 60 Nr. 28 zeigt die nördlichen und östlichen Grenzen, während die Karten N 60 Nr. 12 bis 14 die teilweise strittigen Grenzverläufe zwischen Württemberg und dem Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen im Bereich des Klosters Kirchberg, des königlich württembergischen Domänenguts Weiherhof bei Sulz am Neckar und in der Nähe von Achberg darstellen.
2. Gemarkungs- und Flurkarten:
Mit 27 Karten ist die Rubrik Gemarkungs- und Flurkarten die umfangreichste des Bestandes. Sie enthält Karten zu Orten in verschiedenen Teilen des Königreichs Württemberg. Die in der Rubrik vertretenen Regionen reichen u. a. von Hohenlohe, Heilbronn über die Ostalb, Stuttgart, den Raum Horb bis nach Oberschwaben. Daher erschien eine Untergliederung des Bestandes nach regionalen Gesichtspunkten sinnvoll.
2.1 Hohenlohe, Raum Schwäbisch Hall:
Von den Karten aus dem Raum Hohenlohe, Schwäbisch Hall ist vor allem die im Jahre 1818 von dem Geometer Gottlieb Friedrich Gruber angefertigte Karte von Öhringen (N 60 Nr. 5) aufgrund der Sorgfalt und Genauigkeit der Darstellung erwähnenswert. Die Karte zeigt nicht nur die Gebäude und Straßen der Stadt im Grundriss, sondern stellt auch die zu der Gemarkung Öhringen gehörenden Parzellen sowie die Kulturarten dar. Auch die Karte der Gemarkung Michelbach an der Bilz (N 60 Nr. 9), die von den Geometern Sakmann und Maier im Jahre 1817 bearbeitet wurde, verdient aufgrund der Sorgfalt ihrer Darstellung Beachtung. Bei den übrigen Karten handelt es sich um solche, die ganze Gemarkungen oder Gemarkungsteile abbilden. Im Einzelnen sind dies drei Karten der Gemarkungen Untersöllbach, Unterhöfen und Baierbach (N 60 Nr. 21 bis 23), die nicht signiert und datiert sind, sowie eine Karte der auf Gschlachtenbretzinger Gemarkung befindlichen Parzellen des Leibdingsforstes und des Goldberges von der Hand des Geometers Schmidt (N 60 Nr. 6).
2.2 Raum Heilbronn:
Die Unterrubrik Flurkarten des Raums Heilbronn enthält ein Kartenwerk von C. J. Rappolt und Chr. Friedr. Löffler zu den zehntfreien Gütern in Heilbronn aus dem Jahre 1811 (N 60 Nr. 27), das aus 26 Blättern besteht. Die im Jahre 1970 entstandene Karte der Gemarkung Meimsheim (N 60 Nr. 4), die aus Einzelblättern des Flurkartenwerkes des Königreichs Württemberg im Maßstab 1 : 2 500 zusammengeklebt wurde, zeigt anhand von Einzeichnungen des Historikers Dr. Gerhard Aßfahl aus der Zeit um 1970 die Aufteilung der Gemarkung Meimsheim unter die dort befindlichen Höfe in der frühen Neuzeit.
2.3 Stuttgart:
Zwei Flurkarten zu Grundstücken von Privatleuten in Berg und Stuttgart von Johann Georg Boley aus den Jahren 1810 und 1813 bilden die Unterrubrik Stuttgart (N 60 Nr. 19 und 20). Die sorgfältige Art der Darstellung ähnelt den Karten des Corps des Guides, die im Hauptstaatsarchiv überwiegend unter der Signatur N 5 verwahrt werden. 2.4 Ostalb (Raum Geislingen an der Steige, Heidenheim):
Unter der Unterrubrik Ostalb finden sich die 1807 von Geometer Geiger angefertigte Karte der Grundstücke von Altenstadt, Kuchen und Gingen, die von der Eyb und vom Mühlbach bewässert werden (N 60 Nr. 24), und zwei 1812 von dem Feldmesser Erhard Steinbuch gezeichnete Karten zu den ¿Bürgerlichen Gärten und Wiesen¿ in Oggenhausen (N 60 Nr. 25 und 26). Eine Karte des bei Steinheim am Albuch gelegenen Hofes Bibersohl mit den zugehörigen Parzellen von der Hand des Geometers Dorn (N 60 Nr. 37) gehört ebenso zu der Unterrubrik.
2.5 Münsinger Alb:
Die Unterrubrik Münsinger Alb besteht nur aus einer Karte des Münsinger Harts (N 60 Nr. 40). Die nicht datierte Karte, die aus mehreren Blättern des Flurkartenwerkes 1 : 5 000 zusammengeklebt wurde, zeigt die Grenzen des Münsinger Harts, das später Teil des Truppenübungsplatzes Münsingen wurde. Da auf der Karte das Rittergut Ludwigshöhe und das Hofgut Achenbuch noch nicht eingetragen sind, kann diese auf den Zeitraum zwischen 1820 und 1840 datiert werden.
2.6 Raum Sulz am Neckar und Horb:
Zur Unterrubrik Karten zum Raum Sulz am Neckar und Horb gehören ein im Jahre 1810/26 von dem Feldmesser Daniel Walter gefertigtes Kartenwerk zur Wiesenstetter Zehnt-Renovation (N 60 Nr. 2) und zwei Karten zu dem bei Sulz am Neckar gelegenen königlich württembergischen Domänengut Weiherhof aus den Jahren 1814 und 1818 (N 60 Nr. 10 und 11).
2.7 Oberschwaben:
Die Unterrubrik Oberschwaben umfasst insgesamt neun Karten und ist damit die größte Unterrubrik bei den Flur- und Gemarkungskarten. Hervorzuheben ist hier vor allem die Karte des Ortes Baierbach von Franz Bruder (N 60 Nr. 39), die im Jahre 1806 erstellt wurde. Die Karte bietet einen interessanten Einblick in das Verfahren der Vereinödung, da sie anhand entsprechender Eintragungen in das Kartenbild den Zustand der Gemarkung vor und nach der Vereinödung zeigt. Dagegen gibt die Karte der Gemarkung Egelsee von der Hand des Joh. Neukomm (N 60 Nr. 35) lediglich den Zustand des Ortes nach der Vereinödung wieder. Zwei Karten von Johann Konrad Stieff aus der Zeit nach 1806 zeigen die Lehenäcker und Herrschaftsgüter in Pflummern (N 60 Nr. 7 und 8). Die im Jahre 1818 aufgenommene Karte von Johann Baptist Braun bildet die Kommungüter in Edenlaubach ab (N 60 Nr. 35). Der Geometer Friedrich Lanz fertigte im Jahre 1808 ein Kartenwerk über die königlichen Weinberge in Hofen an, das heute zu Friedrichshafen gehört (N 60 Nr. 1). Zwei Karten stellen u. a. die Besitzungen der Untertanen des Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen in Warmtal und Burgau dar (N 60 Nr. 15 und 16). Die beiden Karten, die nicht datiert sind, wurden aus den entsprechenden Blättern des Flurkartenwerkes des Königreichs Württemberg zusammengeklebt. Das Gögglinger Ried und die Situation der Umgebung mit den Straßen, der Donau zwischen Öpfingen und Ulm sowie der Mündung der Iller demonstriert eine von J. Bührlen entworfene Karte (N 60 Nr. 18). 3. Kanalprojekte, Wasserversorgung:
Die Rubrik 3 beinhaltet Karten zu einem geplanten Kanal, der den Bodensee mit der Donau verbinden sollte, und zur Wasserversorgung Stuttgarts.
3.1 Karten zum Kanalprojekt Donau-Bodensee:
Auch die beiden Karten dieser Unterrubrik haben den Verlauf der Donau zum Inhalt. Die Karten entstanden im Zusammenhang mit einem geplanten Kanalprojekt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das einen Kanal zwischen der Donau und dem Bodensee vorsah. Das Projekt kam allerdings nie zur Ausführung. Die im Jahre 1818 von dem Quartiermeister-Lieutenant Baeumlein angefertigte großformatige Karte (N 60 Nr. 41) stellt die Donau mit dem Gewässernetz der großen Flüsse Oberschwabens dar. Die geplanten Kanalverbindungen sind eingezeichnet. Die Karte ist in Form einer Inselkarte jedoch nur im Bereich der Riß zwischen dem Ursprung und Biberach und im Bereich der Schussen zwischen Schussenried und Meßhausen sorgfältig ausgeführt. In diesen Gebieten finden sich auch Darstellungen der Siedlungen im Grundriss sowie der Kulturarten. Auch das Gelände wird mit Hilfe von Böschungsschraffen angedeutet. Darüber hinaus weist die Karte nur orientierende Einzeichnungen von Gewässern und durch Symbole bezeichnete Siedlungen auf. Die von dem Geometer Karl Hauptmann Duttenhofer im Jahre 1836 gezeichnete Karte über den Verlauf der Donau im Raum Donaurieden, Ersingen und Dellmensingen (N 60 Nr. 38), die im Unterschied zu der vorgenannten sehr kleinformatig ist, diente dagegen einem Schreiben des Innenministeriums an den Straßburger Advokaten Molineau als Beilage.
3.2 Karten zur Wasserversorgung Stuttgarts (Kanalprojekt und Stollen Neckartenzlingen-Stuttgart):
Die zwei in dieser Unterrubrik aufgeführten Karten aus dem Jahre 1835, welche die Wasserversorgung Stuttgarts zum Gegenstand haben und welche sich durch eine sorgfältige und detaillierte Art der Darstellung auszeichnen, stammen ebenso von Karl Duttenhofer. Während die Karte N 60 Nr. 33 den Verlauf des Neckars und des geplanten Kanals von Neckartenzlingen bis Bad Cannstatt sowie den geplanten Stollen zwischen Neckartenzlingen bis Heslach im Grundriss zeigt, bildet die Karte N 60 Nr. 34 vor allem die Strecke zwischen Neckartenzlingen und Stuttgart mit dem geplanten Stollen in Form von drei Längenprofilen in den Maßstäben 1 : 25 000 und 1 : 10 000 ab. Die letztgenannte Karte weist neben dem Stollen noch Angaben über die Schächte und die geologische Beschaffenheit von einigen Orten auf, in denen Schächte errichtet werden sollten. Mit ihrer detaillierten Ausführung ist sie ein interessantes Dokument für die Technikgeschichte. Die Karte N 60 Nr. 33 zeigt zudem noch die Seen und Gewässer in der Umgebung von Stuttgart.
4. Kleinmaßstäbliche Karten zur Geschichte des Südwestens (historische Karten):
In dieser Rubrik finden sich ausschließlich Karten von Paul Kälberer und Hektor Ammann zur Geschichte des deutschen Südwestens, also historische Karten, die im 20. Jahrhundert entstanden sind und die territorialen Verhältnisse des Südwestens bzw. des Herzogtums oder Königreichs Württemberg im Mittelalter, während der Reformation und im 18. Jahrhundert zeigen. 4.1 Karten von Paul Kälberer:
Die vier Karten dieser Unterrubrik wurden alle von dem Grafiker Paul Kälberer gezeichnet. Zwei dieser Karten bilden die Klosterbezirke bzw. Besitzungen der vierzehn Männerklöster ab, die im Zuge der Reformation an das Herzogtum Württemberg gelangten (N 60 Nr. 29 und 30). Die Karte N 60 Nr. 31 stellt die Territorien der Reichsstädte und deren konfessionelle Verhältnisse dar, die als Folge der Mediatisierung 1802 an das Königreich Würtemberg gelangten (N 60 Nr. 31). Eine Karte des Herzogtums Württemberg, auf der die Regionen zu finden sind, von denen in den Jahren 1776-1786 Personen nach Westpreußen und in den Netzegau ausgewandert sind (N 60 Nr. 32), rundet die Rubrik ab. Die historischen Karten dieser Rubrik dienten teilweise als Vorarbeiten zu historischen Karten in Veröffentlichungen Max Millers und zur Reformationsausstellung 1934.
4.2 Karte von Hektor Amman zum mittelalterlichen Städtewesen:
Die Unterrubrik 4.2 enthält nur eine Karte von Hektor Ammann zum mittelalterlichen Städtewesen im deutschen Südwesten (N 60 Nr. 17), die als Vorstudie zu der Karte Karte IV,4 des Historischen Atlas von Baden-Württemberg diente.
5. Anhang: Karte des größtenteils dem Königreich Württemberg einverleibten Gebiets der Fürstpropstei Ellwangen:
Im Anhang findet sich lediglich eine Karte des Territoriums der Fürstpropstei Ellwangen aus dem Jahre 1804, die von dem Forstgeometer der Fürstpropstei Ellwangen Johann Peter Köhle stammt. Als Folge der Säkularisation gelangte der überwiegende Teil des Territoriums der Fürstpropstei an Württemberg. Ein kleinerer Teil kam an Bayern. Wahrscheinlich entstand die Karte im Zusammenhang mit einem Grenzausgleich zwischen Bayern und Württemberg.
III. Verzeichnung des Bestandes
Die Verzeichnung des Bestandes erfolgte mit dem Verzeichnungsmodul für Karten des Programms Scope.
Der vorliegende Bestand ist der erste Kartenbestand im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, der mit Scope erfasst worden ist.
Die in den Karten angegebenen Maßstäbe wurden ¿ soweit möglich ¿ in einen modernen Dezimalmaßstab umgerechnet. In eckigen Klammern ist jeweils der für die Umrechnung verwandte Wert angegeben.
Die Karten wurden im Sommer 2005 vom Unterzeichneten erschlossen.
Der Bestand umfasst 41 Nummern mit 84 Kartenblättern.
Stuttgart, im September 2005
Eberhard Merk

I. Geschichte des Bestandes: Der Bestand N 60 umfasst 41 handgezeichnete Land- und Flurkarten betreffend das Gebiet des Kurfürstentums und Königreichs Württemberg, die im 19. und 20. Jahrhundert entstanden sind. Die in N 60 enthaltenen Karten stellen Gemarkungen, Teile von Gemarkungen, einzelne Grundstücke, Grenzverläufe des Königreichs Württemberg sowie geplante Kanäle und Stollen zur Wasserversorgung dar. Bei einigen der Karten handelt es sich um historische Karten, welche die Verhältnisse im deutschen Südwesten bzw. im Herzogtum Württemberg während des Mittelalters und im 16. Jahrhundert abbilden. Eine Karte zeigt die Orte, aus denen im 18. Jahrhundert Personen aus Württemberg nach Westpreußen auswanderten. Die im Anhang aufgeführte Karte zeigt die Grenzen des Territoriums der Fürstpropstei Ellwangen, das im Zuge der Säkularisation überwiegend an Württemberg gelangte. Der vorliegende Bestand wurde erst im Jahre 1987 von Frau Dr. Margareta Bull-Reichenmiller angelegt. Er ist somit der jüngste Kartenbestand in der N-Beständeserie und überdies einer der jüngsten überhaupt im Hauptstaatsarchiv. In der Übersicht über die N-Bestände, die bereits im Jahre 1980 erschien, ist daher der Bestand noch nicht erwähnt; allerdings wurde bereits bei der Bildung der N-Bestände im Jahre 1968 die Signatur N 60 für entsprechende Karten offen gehalten (siehe dazu das Vorwort von Frau Dr. Bull-Reichenmiller zum vorläufigen Archivverzeichnis N 60). Die Bildung eines eigenen Bestandes für handgezeichnete Land- und Flurkarten betreffend das Kurfürstentum und das Königreich Württemberg war notwendig geworden, als das Hauptstaatsarchiv Stuttgart im Jahre 1987 zwei Kartenwerke aus der Zeit zwischen 1806 und 1826 vom Landesdenkmalamt erhielt, die jetzt unter der Signatur N 60 Nr. 1 und 2 verwahrt werden. Der Bestand N 60 bildet in der Systematik der N-Bestände die zeitliche Fortsetzung der Bestände N 1 (Land- und Flurkarten betreffend Altwürttemberg bis 1806) und N 11 (Land- und Flurkarten betreffend Neuwürttemberg bis 1806). In den Jahren 1987 bis 2005 wurden insgesamt 17 Karten bzw. Nummern zu N 60 eingeordnet. Es handelt sich dabei um die Karten N 60 Nr. 1 bis 17. Größeren Zuwachs erhielt N 60 allerdings im Zusammenhang mit der Auflösung des Bestandes H 59 (Kartenselekt vermischter Provenienz) im Sommer 2005. Die in diesem Bestand enthaltenen handgezeichneten Karten aus der Zeit nach 1806, die Gebiete des Königreichs Württemberg betreffen, wurden zu N 60 eingeordnet. Es sind dies die Karten N 60 Nr. 18 bis 36, 38 und 41. Die Einordnung dieser bisher nur kursorisch verzeichneten Karten war der Anlass für die Neuverzeichnung des Bestandes N 60. Die Karten N 60 Nr. 5 und 9, die früher ebenfalls unter der Signatur H 59 verwahrt wurden, gelangten auf dem Umweg über den Bestand N 11 (Land- und Flurkarten betreffend Neuwürttemberg) zu N 60. Außerdem wurden dem Bestand N 60 drei Karten zugewiesen, die bei der Verzeichnung des Bestandes N 70 (Forstkarten betreffend Württemberg 1803-1870) ausgesondert wurden. Es sind dies die Karten N 60 Nr. 37, 39 und 40.

II. Inhalt und Gliederung des Bestandes: Der Bestand N 60 gliedert sich in die folgenden Rubriken und Unterrubriken: 1. Karten über die Grenzen des Königreichs Württemberg 2. Gemarkungs- und Flurkarten: 2.1 Hohenlohe, Raum Schwäbisch Hall 2.2 Raum Heilbronn 2.3 Stuttgart 2.4 Ostalb (Raum Geislingen an der Steige, Heidenheim) 2.5 Münsinger Alb 2.6 Raum Sulz am Neckar und Horb 2.7 Oberschwaben 3. Kanalprojekte, Wasserversorgung: 3.1 Karten zum Kanalprojekt Donau-Bodensee 3.2 Karten zur Wasserversorgung Stuttgarts (Kanalprojekt und Stollen Neckartenzlingen-Stuttgart) 4. Kleinmaßstäbliche Karten zur Geschichte des Südwestens (historische Karten): 4.1 Karten von Paul Kälberer 4.2 Karte von Hektor Ammann zum mittelalterlichen Städtewesen 5. Anhang: Karte des größtenteils dem Königreich Württemberg einverleibten Gebiets der Fürstpropstei Ellwangen 1. Karten über die Grenzen des Königreichs Württemberg Die erste Rubrik bilden vier handgezeichnete Karten zu Grenzen des Königreichs Württemberg. Die Karte N 60 Nr. 28 zeigt die nördlichen und östlichen Grenzen, während die Karten N 60 Nr. 12 bis 14 die teilweise strittigen Grenzverläufe zwischen Württemberg und dem Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen im Bereich des Klosters Kirchberg, des königlich württembergischen Domänenguts Weiherhof bei Sulz am Neckar und in der Nähe von Achberg darstellen. 2. Gemarkungs- und Flurkarten Mit 27 Karten ist die Rubrik Gemarkungs- und Flurkarten die umfangreichste des Bestandes. Sie enthält Karten zu Orten in verschiedenen Teilen des Königreichs Württemberg. Die in der Rubrik vertretenen Regionen reichen u. a. von Hohenlohe, Heilbronn über die Ostalb, Stuttgart, den Raum Horb bis nach Oberschwaben. Daher erschien eine Untergliederung des Bestandes nach regionalen Gesichtspunkten sinnvoll. 2.1 Hohenlohe, Raum Schwäbisch Hall Von den Karten aus dem Raum Hohenlohe, Schwäbisch Hall ist vor allem die im Jahre 1818 von dem Geometer Gottlieb Friedrich Gruber angefertigte Karte von Öhringen (N 60 Nr. 5) aufgrund der Sorgfalt und Genauigkeit der Darstellung erwähnenswert. Die Karte zeigt nicht nur die Gebäude und Straßen der Stadt im Grundriss, sondern stellt auch die zu der Gemarkung Öhringen gehörenden Parzellen sowie die Kulturarten dar. Auch die Karte der Gemarkung Michelbach an der Bilz (N 60 Nr. 9), die von den Geometern Sakmann und Maier im Jahre 1817 bearbeitet wurde, verdient aufgrund der Sorgfalt ihrer Darstellung Beachtung. Bei den übrigen Karten handelt es sich um solche, die ganze Gemarkungen oder Gemarkungsteile abbilden. Im Einzelnen sind dies drei Karten der Gemarkungen Untersöllbach, Unterhöfen und Baierbach (N 60 Nr. 21 bis 23), die nicht signiert und datiert sind, sowie eine Karte der auf Gschlachtenbretzinger Gemarkung befindlichen Parzellen des Leibdingsforstes und des Goldberges von der Hand des Geometers Schmidt (N 60 Nr. 6). 2.2 Raum Heilbronn Die Unterrubrik Flurkarten des Raums Heilbronn enthält ein Kartenwerk von C. J. Rappolt und Chr. Friedr. Löffler zu den zehntfreien Gütern in Heilbronn aus dem Jahre 1811 (N 60 Nr. 27), das aus 26 Blättern besteht. Die im Jahre 1970 entstandene Karte der Gemarkung Meimsheim (N 60 Nr. 4), die aus Einzelblättern des Flurkartenwerkes des Königreichs Württemberg im Maßstab 1 : 2 500 zusammengeklebt wurde, zeigt anhand von Einzeichnungen des Historikers Dr. Gerhard Aßfahl aus der Zeit um 1970 die Aufteilung der Gemarkung Meimsheim unter die dort befindlichen Höfe in der frühen Neuzeit. 2.3 Stuttgart Zwei Flurkarten zu Grundstücken von Privatleuten in Berg und Stuttgart von Johann Georg Boley aus den Jahren 1810 und 1813 bilden die Unterrubrik Stuttgart (N 60 Nr. 19 und 20). Die sorgfältige Art der Darstellung ähnelt den Karten des Corps des Guides, die im Hauptstaatsarchiv überwiegend unter der Signatur N 5 verwahrt werden. 2.4 Ostalb (Raum Geislingen an der Steige, Heidenheim) Unter der Unterrubrik Ostalb finden sich die 1807 von Geometer Geiger angefertigte Karte der Grundstücke von Altenstadt, Kuchen und Gingen, die von der Eyb und vom Mühlbach bewässert werden (N 60 Nr. 24), und zwei 1812 von dem Feldmesser Erhard Steinbuch gezeichnete Karten zu den ¿Bürgerlichen Gärten und Wiesen¿ in Oggenhausen (N 60 Nr. 25 und 26). Eine Karte des bei Steinheim am Albuch gelegenen Hofes Bibersohl mit den zugehörigen Parzellen von der Hand des Geometers Dorn (N 60 Nr. 37) gehört ebenso zu der Unterrubrik. 2.5 Münsinger Alb Die Unterrubrik Münsinger Alb besteht nur aus einer Karte des Münsinger Harts (N 60 Nr. 40). Die nicht datierte Karte, die aus mehreren Blättern des Flurkartenwerkes 1 : 5 000 zusammengeklebt wurde, zeigt die Grenzen des Münsinger Harts, das später Teil des Truppenübungsplatzes Münsingen wurde. Da auf der Karte das Rittergut Ludwigshöhe und das Hofgut Achenbuch noch nicht eingetragen sind, kann diese auf den Zeitraum zwischen 1820 und 1840 datiert werden. 2.6 Raum Sulz am Neckar und Horb Zur Unterrubrik Karten zum Raum Sulz am Neckar und Horb gehören ein im Jahre 1810/26 von dem Feldmesser Daniel Walter gefertigtes Kartenwerk zur Wiesenstetter Zehnt-Renovation (N 60 Nr. 2) und zwei Karten zu dem bei Sulz am Neckar gelegenen königlich württembergischen Domänengut Weiherhof aus den Jahren 1814 und 1818 (N 60 Nr. 10 und 11). 2.7 Oberschwaben Die Unterrubrik Oberschwaben umfasst insgesamt neun Karten und ist damit die größte Unterrubrik bei den Flur- und Gemarkungskarten. Hervorzuheben ist hier vor allem die Karte des Ortes Baierbach von Franz Bruder (N 60 Nr. 39), die im Jahre 1806 erstellt wurde. Die Karte bietet einen interessanten Einblick in das Verfahren der Vereinödung, da sie anhand entsprechender Eintragungen in das Kartenbild den Zustand der Gemarkung vor und nach der Vereinödung zeigt. Dagegen gibt die Karte der Gemarkung Egelsee von der Hand des Joh. Neukomm (N 60 Nr. 35) lediglich den Zustand des Ortes nach der Vereinödung wieder. Zwei Karten von Johann Konrad Stieff aus der Zeit nach 1806 zeigen die Lehenäcker und Herrschaftsgüter in Pflummern (N 60 Nr. 7 und 8). Die im Jahre 1818 aufgenommene Karte von Johann Baptist Braun bildet die Kommungüter in Edenlaubach ab (N 60 Nr. 35). Der Geometer Friedrich Lanz fertigte im Jahre 1808 ein Kartenwerk über die königlichen Weinberge in Hofen an, das heute zu Friedrichshafen gehört (N 60 Nr. 1). Zwei Karten stellen u. a. die Besitzungen der Untertanen des Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen in Warmtal und Burgau dar (N 60 Nr. 15 und 16). Die beiden Karten, die nicht datiert sind, wurden aus den entsprechenden Blättern des Flurkartenwerkes des Königreichs Württemberg zusammengeklebt. Das Gögglinger Ried und die Situation der Umgebung mit den Straßen, der Donau zwischen Öpfingen und Ulm sowie der Mündung der Iller demonstriert eine von J. Bührlen entworfene Karte (N 60 Nr. 18). 3. Kanalprojekte, Wasserversorgung Die Rubrik 3 beinhaltet Karten zu einem geplanten Kanal, der den Bodensee mit der Donau verbinden sollte, und zur Wasserversorgung Stuttgarts. 3.1 Karten zum Kanalprojekt Donau-Bodensee Auch die beiden Karten dieser Unterrubrik haben den Verlauf der Donau zum Inhalt. Die Karten entstanden im Zusammenhang mit einem geplanten Kanalprojekt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das einen Kanal zwischen der Donau und dem Bodensee vorsah. Das Projekt kam allerdings nie zur Ausführung. Die im Jahre 1818 von dem Quartiermeister-Lieutenant Baeumlein angefertigte großformatige Karte (N 60 Nr. 41) stellt die Donau mit dem Gewässernetz der großen Flüsse Oberschwabens dar. Die geplanten Kanalverbindungen sind eingezeichnet. Die Karte ist in Form einer Inselkarte jedoch nur im Bereich der Riß zwischen dem Ursprung und Biberach und im Bereich der Schussen zwischen Schussenried und Meßhausen sorgfältig ausgeführt. In diesen Gebieten finden sich auch Darstellungen der Siedlungen im Grundriss sowie der Kulturarten. Auch das Gelände wird mit Hilfe von Böschungsschraffen angedeutet. Darüber hinaus weist die Karte nur orientierende Einzeichnungen von Gewässern und durch Symbole bezeichnete Siedlungen auf. Die von dem Geometer Karl Hauptmann Duttenhofer im Jahre 1836 gezeichnete Karte über den Verlauf der Donau im Raum Donaurieden, Ersingen und Dellmensingen (N 60 Nr. 38), die im Unterschied zu der vorgenannten sehr kleinformatig ist, diente dagegen einem Schreiben des Innenministeriums an den Straßburger Advokaten Molineau als Beilage. 3.2 Karten zur Wasserversorgung Stuttgarts (Kanalprojekt und Stollen Neckartenzlingen-Stuttgart) Die zwei in dieser Unterrubrik aufgeführten Karten aus dem Jahre 1835, welche die Wasserversorgung Stuttgarts zum Gegenstand haben und welche sich durch eine sorgfältige und detaillierte Art der Darstellung auszeichnen, stammen ebenso von Karl Duttenhofer. Während die Karte N 60 Nr. 33 den Verlauf des Neckars und des geplanten Kanals von Neckartenzlingen bis Bad Cannstatt sowie den geplanten Stollen zwischen Neckartenzlingen bis Heslach im Grundriss zeigt, bildet die Karte N 60 Nr. 34 vor allem die Strecke zwischen Neckartenzlingen und Stuttgart mit dem geplanten Stollen in Form von drei Längenprofilen in den Maßstäben 1 : 25 000 und 1 : 10 000 ab. Die letztgenannte Karte weist neben dem Stollen noch Angaben über die Schächte und die geologische Beschaffenheit von einigen Orten auf, in denen Schächte errichtet werden sollten. Mit ihrer detaillierten Ausführung ist sie ein interessantes Dokument für die Technikgeschichte. Die Karte N 60 Nr. 33 zeigt zudem noch die Seen und Gewässer in der Umgebung von Stuttgart. 4. Kleinmaßstäbliche Karten zur Geschichte des Südwestens (historische Karten) In dieser Rubrik finden sich ausschließlich Karten von Paul Kälberer und Hektor Ammann zur Geschichte des deutschen Südwestens, also historische Karten, die im 20. Jahrhundert entstanden sind und die territorialen Verhältnisse des Südwestens bzw. des Herzogtums oder Königreichs Württemberg im Mittelalter, während der Reformation und im 18. Jahrhundert zeigen. 4.1 Karten von Paul Kälberer Die vier Karten dieser Unterrubrik wurden alle von dem Grafiker Paul Kälberer gezeichnet. Zwei dieser Karten bilden die Klosterbezirke bzw. Besitzungen der vierzehn Männerklöster ab, die im Zuge der Reformation an das Herzogtum Württemberg gelangten (N 60 Nr. 29 und 30). Die Karte N 60 Nr. 31 stellt die Territorien der Reichsstädte und deren konfessionelle Verhältnisse dar, die als Folge der Mediatisierung 1802 an das Königreich Würtemberg gelangten (N 60 Nr. 31). Eine Karte des Herzogtums Württemberg, auf der die Regionen zu finden sind, von denen in den Jahren 1776-1786 Personen nach Westpreußen und in den Netzegau ausgewandert sind (N 60 Nr. 32), rundet die Rubrik ab. Die historischen Karten dieser Rubrik dienten teilweise als Vorarbeiten zu historischen Karten in Veröffentlichungen Max Millers und zur Reformationsausstellung 1934. 4.2 Karte von Hektor Amman zum mittelalterlichen Städtewesen Die Unterrubrik 4.2 enthält nur eine Karte von Hektor Ammann zum mittelalterlichen Städtewesen im deutschen Südwesten (N 60 Nr. 17), die als Vorstudie zu der Karte Karte IV,4 des Historischen Atlas von Baden-Württemberg diente. 5. Anhang: Karte des größtenteils dem Königreich Württemberg einverleibten Gebiets der Fürstpropstei Ellwangen Im Anhang findet sich lediglich eine Karte des Territoriums der Fürstpropstei Ellwangen aus dem Jahre 1804, die von dem Forstgeometer der Fürstpropstei Ellwangen Johann Peter Köhle stammt. Als Folge der Säkularisation gelangte der überwiegende Teil des Territoriums der Fürstpropstei an Württemberg. Ein kleinerer Teil kam an Bayern. Wahrscheinlich entstand die Karte im Zusammenhang mit einem Grenzausgleich zwischen Bayern und Württemberg.

III. Verzeichnung des Bestandes: Die Verzeichnung des Bestandes erfolgte mit dem Verzeichnungsmodul für Karten des Programms Scope. Der vorliegende Bestand ist der erste Kartenbestand im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, der mit Scope erfasst worden ist. Die in den Karten angegebenen Maßstäbe wurden - soweit möglich - in einen modernen Dezimalmaßstab umgerechnet. In eckigen Klammern ist jeweils der für die Umrechnung verwandte Wert angegeben. Die Karten wurden im Sommer 2005 vom Unterzeichneten erschlossen. Der Bestand umfasst 41 Nummern mit 84 Kartenblättern. Stuttgart, im September 2005 Eberhard Merk
Umfang:
41 Nummern mit 84 Kartenblättern
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