Betr. das Haus des Herman Wernike bzw. des Meister Middeler in Münster.
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III 35 b-g
B 106 Domkapitel Münster, Domprovision - Akten
Domkapitel Münster, Domprovision - Akten >> 3. Obligationen auf Kirchspielen haftend
1696-1717
Enthaeltvermerke: b) Documentum adjudicationis eines hausplatzes in behuf des Herman Wernike, 1696 Juni 9, c) Extractus protokolli senatus, dass den Erben des Herman Wernike eine dreijährige Freiheit erteilt werden solle, wenn der hinter dem Spieker gelegene Stall zur Wohnung aptiert sein werde, 1710, Oktober 21, d) Documentum venditionis vorbesagten Häuschens in behuf des Meister Middeler, 1710 Oktober 18, e) Documentum venditionis genannten Häuschens in behuf reverendissimi capituli cathedralis, 1711 August 25, f) Vergleich zwischen der Stadt Münster und dem Domkapitel zu Münster wegen der angekauften Behausung des Meister Middelers in behuf des derzeitigen Domküsters und die demselben darin zugesagte Freiheit, 1711 August 18, g) Decretum capitulare, dass der Provisionarius die für Middelers Behausung accordierten 350 Rtl. und 1 Rtl. Armengeld bezahlen solle, 1717 August 21.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.2. Domkapitel (Tektonik)
- Domkapitel Münster, Domprovision (Tektonik)
- Domkapitel Münster, Domprovision / Akten (Bestand)
- 3. Obligationen auf Kirchspielen haftend (Gliederung)