Otto, Herzog von Braunschweig, macht bekannt, daß er der Kirche St. Ludgeri in Helmestat die Advocatie über 42, in den Dörfern Ingersleve und Emersleve belegene Hufen für immer zum freien Besitze übertragen, und dafür tauschweise von gedachter Kirche die Dörfer (villas) Bathecote und Brakthorpe mit allen Gerechtigkeiten und Zubehörden erhalten habe. - Datum Bruneswich anno dominicae incarn 1252 - (Das Siegel ist abgefallen.) Zeugen: Graf Fridericus de Kercberge; Luthardus de Meynersen, senior und junior; Ecbertus de Asseborch; Boldewinus de Blankenborch; Betrammus de Velthem; Gevehardus de Bortvelde; Anno, Truchseß des Herzogs; Heino de Wenethen und mehrere Andere.
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Otto, Herzog von Braunschweig, macht bekannt, daß er der Kirche St. Ludgeri in Helmestat die Advocatie über 42, in den Dörfern Ingersleve und Emersleve belegene Hufen für immer zum freien Besitze übertragen, und dafür tauschweise von gedachter Kirche die Dörfer (villas) Bathecote und Brakthorpe mit allen Gerechtigkeiten und Zubehörden erhalten habe. - Datum Bruneswich anno dominicae incarn 1252 - (Das Siegel ist abgefallen.) Zeugen: Graf Fridericus de Kercberge; Luthardus de Meynersen, senior und junior; Ecbertus de Asseborch; Boldewinus de Blankenborch; Betrammus de Velthem; Gevehardus de Bortvelde; Anno, Truchseß des Herzogs; Heino de Wenethen und mehrere Andere.
NLA WO, 12 Urk, Nr. 55
NLA WO, 12 Urk Benediktinerkloster St. Ludgeri vor Helmstedt
Benediktinerkloster St. Ludgeri vor Helmstedt >> 1 Urkunden
1252
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ