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Inventare, Verzeichnisse und Verpachtung der herrschaftlichen Küchengüter zu Hainchen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Vermessungsregister der herrschaftlichen Küchengüter zu Hainchen (1753, 1794); Spezifikation der in der Werthenbacher Mark liegenden und von den Einwohnern zu Werthenbach gepachteten herrschaftlichen Felder und Wiesen (1782); Verzeichnis der zum herrschaftlichen Küchengut zu Hainchen gehörenden und 1787/88 abgesteinten Güter (1788); Inventar der herrschaftlichen Küchengüter zu Hainchen (06.06.1789); Verzeichnis der zum herrschaftlichen Gut Hainchen gehörenden und 1791/92 gemessenen und abgesteinten Pferd- und Handlehngüter (1793); Vermessungs- und Absteinungsprotokoll (13./15.09.1791); Absteinungsprotokoll über die in der Gemarkung Hainchen befindlichen Pferd- und Handlehngüter (27.08.1792); Bericht des Gerichtsschöffen Both zu Niedernetphen über die gleiche Einteilung der herrschaftlichen Güter zu Hainchen unter den dortigen Einwohnern (14.06.1794); Spezifikation der von Pferd- und Handlehnern in Besitz habenden herrschaftlichen Güter in den Gemarkungen Hainchen, Werthenbach, Irmgarteichen und Gernsdorf; Verzeichnisse der zum herrschaftlichen Gut Hainchen gehörenden Pferd- und Handlehngüter (1792, 1794); Verzeichnisse der zum herrschaftlichen Gut Hainchen gehörenden und 1793 vermessenen Hauberge (1793); Verzeichnis der zum herrschaftlichen Gut Hainchen gehörenden und ind en Gemarkungen Irmgarteichen, Werthenbach, Helgersdorf und Grissenbach liegenden Hauberge (1793); Verzeichnis der von Pferd- und Handlehnern zu Hainchen in Besitz habenden Haubergsgerechtigkeiten in den Gemarkungen Hainchen und Werthenbach; Verzeichnisse der 1792 in der Gemarkung Hainchen vermessenen Felder, Wiesen und Baumhöfe. Korrespondenten u.a.: Henrich Schütte (Fickenhütten), Gerichtsschöffe Johannes Henrich Bohn (Breitenbach), Landkeller J. H. Krämer (Siegen), Heimberger Johannes Schäfer (Hainchen), Weber (Feuersbach).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.