Einrichtung und Belegung des Zucht- und Arbeitshauses. Zucht und Arbeits-Haus und dessen jetzige Einrichtung betreffend
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Rep. A I / Z 33
Rep. A I Altstadt I
Altstadt I
(1727) 1794 - 1799 und 1805
Enthält u. a.: Verzeichnis mit Namen derjenigen Verbrecher, die in den letzten 5 Jahren, vom 1. April 1794 bis dahin 1799, wegen Diebstahl, Diebeshälerei, Raub, Brandstiftung oder Betrügerei verurteilt worden. - Verordnung wegen Bestrafung der Diebstähle und ähnlicher Verbrechen mit 32 § vom 26. Februar 1799. - Festsetzung, wie verurteilte Inquisiten im Zuchthaus abzuliefern sind, vom 8. Januar 1799. - Zeichnung, Grund-Riß, von der sich auf den Kloster St. Augustine befindl. Stockmeister Wohnung und Gefängnisse, jetzo aber für die Gelinden Zuchthaus Züchtlinge eingerichtet. - Instruktion für den Haus-Vater und Spinnmeister des Zucht und Arbeits-Hauses in der Alt-Stadt Magdeburg, 14. Mai 1727. - Auflistung von Namen. - Tabellen mit Namen von denen Züchtlingen, so auf hiesigen Zucht und Arbeits-Hause bis zur Besserung sitzen, den 7. August 1805.
Akten
Band 70
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ