Jürgen Valen, Bürger zum Berge, und seine Frau Katharina verpflichten sich, nachdem Abt Alexander, Prior Heinrich und der Konvent zu Bredelar sie lebenslang in den Bredelarer Hof zum Berge eingewiesen hatte, jährlich auf Martini nach Bredelar 8 Taler Berger Währung zu zahlen, und überlassen dem Kloster erblich ihren Baumgarten auf dem Brink zum Berge neben Jürgen Albrachts Garten, wollen diesen aber noch lebenslang nutzen. Bürgermeister Jürgen Koch und die Ratsherren Joist Greven und Hermann Zander siegeln auf Bitten der Aussteller mit dem großen Siegel der Stadt.
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Jürgen Valen, Bürger zum Berge, und seine Frau Katharina verpflichten sich, nachdem Abt Alexander, Prior Heinrich und der Konvent zu Bredelar sie lebenslang in den Bredelarer Hof zum Berge eingewiesen hatte, jährlich auf Martini nach Bredelar 8 Taler Berger Währung zu zahlen, und überlassen dem Kloster erblich ihren Baumgarten auf dem Brink zum Berge neben Jürgen Albrachts Garten, wollen diesen aber noch lebenslang nutzen. Bürgermeister Jürgen Koch und die Ratsherren Joist Greven und Hermann Zander siegeln auf Bitten der Aussteller mit dem großen Siegel der Stadt.
A 103u, 719
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 9. 1551 bis 1600
1569 November 15
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, deutsch. Siegel an Pergamentpressel anhängend. Unterschriften des Ulrich Arendtz, Jost Valen und Hans Fromm (Wöstenhover). Abschrift in Bredelar Akten 1 fol. 211v-212v
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:07 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 9. 1551 bis 1600 (Gliederung)