Johann von Jülich-Kleve-Berg erlässt der Gertruyt vann Bercheim, Witwe des Kanzler Wilhelm Lüninck, auf Lebenszeit für eine Schuld von 1900 Goldgulden (Verschreibung von 1512) und für 3 verdorbene Pferde die 200 Gulden, die sie nach dem Tode ihres Gatten für den Marckerhof bei Mülheim (Mullenheym) zu entrichten schuldig, und verschreibt ihr eine Rente von 100 Gulden und 4 Karren Kohlen aus dem Amte Steinbach und 7/4 Holz Burgerhau aus dem Amte Monheim.
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Johann von Jülich-Kleve-Berg erlässt der Gertruyt vann Bercheim, Witwe des Kanzler Wilhelm Lüninck, auf Lebenszeit für eine Schuld von 1900 Goldgulden (Verschreibung von 1512) und für 3 verdorbene Pferde die 200 Gulden, die sie nach dem Tode ihres Gatten für den Marckerhof bei Mülheim (Mullenheym) zu entrichten schuldig, und verschreibt ihr eine Rente von 100 Gulden und 4 Karren Kohlen aus dem Amte Steinbach und 7/4 Holz Burgerhau aus dem Amte Monheim.
Findbuch 102.04.2 (Jülich-Berg, Urkunden, Nachträge), Nr. 1517
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 1. A. Register >> Berg: Causae Montenses = Band II
1530 Juli 19
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Berg: Causae Montenses = Band II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:51 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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- 1.6. Sammlungen (Tektonik)
- 1.6.1. Handschriften (Tektonik)
- Handschriften AA 0640 (Bestand)
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- Berg: Causae Montenses = Band II (Archivale)