Urkunden des Klosters Barsinghausen (Bestand)
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NLA HA, Cal. Or. 100 Barsinghausen
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.1 Urkunden >> 1.1.1.4 Innere Angelegenheiten >> 1.1.1.4.2 Klöster und Stifte
1193-1651
Bestandsgeschichte: I. Zur Geschichte des Klosters Barsinghausen
Das Augustiner-Doppelkloster in Barsinghausen am Deister wurde vor 1193 durch die Brüder Wedekind von Schwalenberg und Gottschalk von Pyrmont gegründet. Schon seit 1216 gab es nur noch ein Frauenkloster, das 1543 reformiert wurde. Es besteht bis heute als evangelisches Damenstift weiter.
II. Literaturhinweise
Druck der Urkunden bis 1543:
Urkundenbuch des Klosters Barsinghausen, bearbeitet von Achim Bonk. (Quellen und Untersuchungen zur Geschichte Niedersachsens im Mittelalter 21). Hannover 1996 (nachgewiesen als UB Barsinghausen Nr.).
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Barsinghausen 13)
III. Bestandsgeschichte
Der Bestand war 1881/1887 von Richard Doebner und Hermann Freiherr von Egloffstein chronologisch geordnet worden. Das damals erstellte Findmittel ist 1943 verbrannt.
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Dabei konnte auf eine erste Erfassung der Urkunden bis zum Jahr 1500 aufgebaut werden. Die Angaben zu 65 Urkunden nach 1543 habe ich neu aufgenommen. Dies ist durch Regesten erfolgt, die etwas umfangreicher als bloße Kopfregesten sind (Namen der Aussteller und Empfänger, Rechtsgeschäft mit Angabe von Ortsbetreff), aber keine Vollregesten darstellen, so fehlen sonstige Namen, z.B. von den Meiern auf einzelnen Höfen oder Zeugen.
Außerdem habe ich knappe Angaben zu den Siegeln aufgenommen: Anzahl, Befestigung (anhängend, abhängend) und ggf. Beschädigung, jedoch ohne jeweils den Siegelführer zu identifizieren.
Die Nummern 8, 15, 120, 189, 218, 408, 517 fehlen - vielleicht sind sie auch mit neuen Nummern im Bestand einsortiert, wie dies nachweislich bei Nr. 193 (jetzt: Nr. 363) der Fall ist.
Frühere Bestandsbezeichnung des Urkundenbestandes: Cal. Or. 33.
Bestandsgeschichte: Akten: Cal. Br. 7 B Barsinghausen.
Pattensen, den 21. Juli 2008
gez. Hildegard Krösche
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Das Augustiner-Doppelkloster in Barsinghausen am Deister wurde vor 1193 durch die Brüder Wedekind von Schwalenberg und Gottschalk von Pyrmont gegründet. Schon seit 1216 gab es nur noch ein Frauenkloster, das 1543 reformiert wurde. Es besteht bis heute als evangelisches Damenstift weiter.
II. Literaturhinweise
Druck der Urkunden bis 1543:
Urkundenbuch des Klosters Barsinghausen, bearbeitet von Achim Bonk. (Quellen und Untersuchungen zur Geschichte Niedersachsens im Mittelalter 21). Hannover 1996 (nachgewiesen als UB Barsinghausen Nr.).
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Barsinghausen 13)
III. Bestandsgeschichte
Der Bestand war 1881/1887 von Richard Doebner und Hermann Freiherr von Egloffstein chronologisch geordnet worden. Das damals erstellte Findmittel ist 1943 verbrannt.
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Dabei konnte auf eine erste Erfassung der Urkunden bis zum Jahr 1500 aufgebaut werden. Die Angaben zu 65 Urkunden nach 1543 habe ich neu aufgenommen. Dies ist durch Regesten erfolgt, die etwas umfangreicher als bloße Kopfregesten sind (Namen der Aussteller und Empfänger, Rechtsgeschäft mit Angabe von Ortsbetreff), aber keine Vollregesten darstellen, so fehlen sonstige Namen, z.B. von den Meiern auf einzelnen Höfen oder Zeugen.
Außerdem habe ich knappe Angaben zu den Siegeln aufgenommen: Anzahl, Befestigung (anhängend, abhängend) und ggf. Beschädigung, jedoch ohne jeweils den Siegelführer zu identifizieren.
Die Nummern 8, 15, 120, 189, 218, 408, 517 fehlen - vielleicht sind sie auch mit neuen Nummern im Bestand einsortiert, wie dies nachweislich bei Nr. 193 (jetzt: Nr. 363) der Fall ist.
Frühere Bestandsbezeichnung des Urkundenbestandes: Cal. Or. 33.
Bestandsgeschichte: Akten: Cal. Br. 7 B Barsinghausen.
Pattensen, den 21. Juli 2008
gez. Hildegard Krösche
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ