Die Stadt Wachtendonk, vertreten durch die Bürgermeister Jan to Poel und Jacob Crütz, verzichtet auf die jährlich fälligen Zinsen von 40 Gulden bzw. die Ablösung durch eine Einmalzahlung von 800 Gulden aus einem Schuldbrief zu Lasten der Katharina van Schelbergen aus Venlo, deren Tochter Gertrud in das dortige Nonnenkloster eingetreten ist und die Summe als Mitgift dazu erhalten soll. Beteiligt sind Merten van Cronenborch als Ehemann der Katharina v. Sch. und Vormund der gen. Gertrud, der Venloer Schultheiß Caspar Römer, und vom Kloster der geistl. Vater Johann Duycker und die Mutter Schwester Maria van den Claaßberch; verhandelt zu Venlo am 18. September 1653
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Die Stadt Wachtendonk, vertreten durch die Bürgermeister Jan to Poel und Jacob Crütz, verzichtet auf die jährlich fälligen Zinsen von 40 Gulden bzw. die Ablösung durch eine Einmalzahlung von 800 Gulden aus einem Schuldbrief zu Lasten der Katharina van Schelbergen aus Venlo, deren Tochter Gertrud in das dortige Nonnenkloster eingetreten ist und die Summe als Mitgift dazu erhalten soll. Beteiligt sind Merten van Cronenborch als Ehemann der Katharina v. Sch. und Vormund der gen. Gertrud, der Venloer Schultheiß Caspar Römer, und vom Kloster der geistl. Vater Johann Duycker und die Mutter Schwester Maria van den Claaßberch; verhandelt zu Venlo am 18. September 1653
222
A III 26
A III 26 Nettesheim/Henrichs
Nettesheim/Henrichs >> Städte, Gemeinden, Orte, Bezirke >> Einzelne Orte (alphabetisch) >> 4.3.33. Venlo (NL)
1653
Akten
Poel, Jan toe (Bgm., Wachtendonk)
Crütz, Jacob
Schelbergen, Katharina
Cronenborch, Merten v.
Römer, Caspar (Schultheiß, Venlo)
Duycker, Johann
Claaßberch, Maria v. d. (Oberin, Venlo)
Venlo, Klöster
Wachtendonk
Klöster
Bürgermeister
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ