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Akademisches Rektoramt, Studierendenakten (III) >> 3. Studierendenakten Schicht III: Sonderserie "Nichtarier" A - Z
1935
Enthält: Verweis(e):
UAT 5/38 (Hochschulnummer nach dem Reichsmatrikelverzeichnis: N/10).
Akte
Nachname: Hollaender
Vorname: Ulrich (Ulrich Wilh[elm] Gustav)
Geburtsdatum: 07.11.1915
Todesdatum: 25.9.1995
Sterbeort: Hamburg
Konfession: keine.
Staatsangehörigkeit: Deutsch - Volkszugehörigkeit: Deutsch.
Fach: jur.
Ort: aus Berlin-Charlottenburg
Immatrikulation/Laufzeit: 1935-1937
Vater: verst. Felix Hollaender, Schriftsteller in [Berlin].
Mutter: Gisela Hollaender [geb. Meyer], [Witwe] in Berlin-Charlottenburg.
Beruf/Stand: Emigirierte 1939 nach Großbritannien, 1946-1952 ziviles Mitglied der Kontroll-Kommission, Mitarbeiter der Firma Coutinho Caro in Hamburg; NS-Opfer.
Weitere Quellen/Literatur: NDB 9, 534 Vater
Kam zum WS 1935 als Doktorand von Carlo Schmid nach Tübingen, weil ihm als Jude der Justizdienst verschlossen blieb. Nutzungsbedingungen für die Digitalisate: Dieses Werk ist durch das Urheberrecht und bzw. oder verwandte Schutzrechte geschützt, aber kostenfrei zugänglich. Die Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, ist nur im Rahmen der gesetzlichen Schranken des Urheberrechts oder aufgrund einer Einwilligung des Rechteinhabers erlaubt.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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