Akten zu Ratsprotokollen: Protokolle, landesherrliche Verfügungen, Eingaben und Beschwerden; Bekanntmachungen des Bürgermeisters, Schriftwechsel
Vollständigen Titel anzeigen
Hist. Arch. (I), I-RP-09
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 03 Bürgermeister und Rat: Ratsprotokolle und Bürgermeisterweisungen
November - Dezember 1795
Enthält: u.a. ungerechte Verteilung der Lasten zwischen Stadt und Amt (Bl. 4-6); französische Einquartierungen und Kriegslasten; Vorschlag des Philipp Jacob Schnitzler, Gräfrath, französische Soldaten für Schanzarbeiten zu verdingen (Bl. 69); preussisches Getreide- und Nahrungsmittelausfuhrverbot (Bl. 80-89); vermehrte Auswanderung nach Amerika (Bl. 90f, 129); Zeugnis der Schöffen über Mattheis Walligs Brandschaden, Juli 1794 (Bl. 98); Getreidebeschaffung von der linken Rheinseite (Bl. 100ff, 145ff); Kanzlei-Advokat Vetter zum provisorischen Amtverwalter ernannt, 12.12.1795 (Bl. 101); Steinkohlepreise und Holzdiebstahl (Bl. 121ff)
Archivale
Schnitzler, Philipp Jacob
Walligs, Mattheis
Vetter
Gräfrath
Auswanderung
Bürgermeister
Kriminalität
Militär
Schöffe
Rat
Einquartierung
Diebstahl
Kriegskosten
Stadtbrand
Kohle
Amtmann
Handelsembargo
Krieg, Napoleonischer
Krieg, Revolutions-
Ausfuhrverbot
Holzdiebstahl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ