Grundakten der adligen Güter Bruchmühlen, Sondermühlen und Rollinghoff
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KDK Minden XXXVIII 1, Bd 1
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 9. Justiz >> 9.6. Grundakten adliger Güter und sonstiger Besitzungen
(1747) 1755 - 1794
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: Ehevertrag des Friedrich Christian von Nehem mit Charlotte Elisabeth von Vetten (Bl. 82), 1747 Schuldenauseinandersetzung der Freifrau von Nehem mit ihrem Ehemann Anschlag des Gutes Sondermühlen (Bl. 288) Verkauf von Grundstücken zur Aufbringung der Kosten der Markenteilung der Gemeinheit zu Halle (Bl. 347) Skizze der Haller Teiche (Bl. 349) Witwe des Bürgermeisters Delius zu Versmold . / . Freiherr von Nehem (Bl. 366), 1769 - 1778 Obligation des Otto Mathias von Merode zu Merfeld zugunsten des vergleiteten Juden Levi Windmöller (Bl. 495), 1785 Verkauf der Hälfte der Güter Bruchmühlen und Rollinghoff durch Otto Mathias von Merode an Carl von Heeremann zu Zuydwyck (Bl. 540), 1792 Bankier Johann Gottlieb Schönstädt zu Münster . / . von Merode wegen Kapitalien (Bl. 548), 1793
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 9. Justiz (Gliederung)
- 9.6. Grundakten adliger Güter und sonstiger Besitzungen (Gliederung)