Präsentes bei Kommunal-Landtagen und dabei ausgestellte Vollmachten
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23C 38 (985905)
23C (1711959) Rep. 23C Niederlausitzische Stände
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1828-1879
Enthält v. a.: Vollmachten für die Teilnahme und Stimmabgabe bei den Landtagen, zum Teil mit Siegel. - Präsenzlisten der zu den Landtagen erschienen Ständevertreter mit Zuordnung zu den jeweiligen Tafeln. - Verzeichnisse der Stimmberechtigten mit Anzahl der Stimmen und zugehörigen Herrschaften, Rittergütern oder Städten. - Verzeichnis der infolge des Landtagsschlusses an Bittsteller, Landesbeamten und Regierungsbehörden zu verfassenden Nachrichten mit jeweiligem Ausgangsdatum. Auf der Präsenzliste zum Landtag vom 28. Jan. 1828 (Bl. 6): - I. Herrentafel: Regierungsrat von Carlsburg auf Schöneich für Herrschaft Neuenzelle, Kammerherr Baron von Patow auf Mallenchen für die Herrschaften Doberlug und Sorau, Kreishauptmann von Thielau auf Neudöbern für die Herrschaften Friedland und Schenkendorf, Graf von Brühl für die Herrschaften Forst und Pförten, Kammerherr Graf von Haeseler für die Herrschaft Leuthen, Landrichter Freiherr von Houwald für die Herrschaft Straupitz, Graf zu Lynar für die Herrschaft Lübbenau. - II.a: Rittertafel, Offizianten: Landesobersteuereinnehmer von Langen auf Egsdorf, Landsyndikus Freiherr von Houwald auf Neuhaus, Landesdeputierter Hauptmann von Larisch auf Kümmritz, Landesdeputierter Freiherr von Kleist auf Tzschernowitz, Landesdeputierter von Winckler auf Luckaitz, Landesdeputierter Hauptmann von Leyser auf Sglietz (Glietz), Landesdeputierter von Loeben auf Limberg. - II.b: Rittertafel - Ritterschaft: Herr von Oertzen auf Jehserig, Hauptmann von Steindel auf Mittellindenau als Abgeordneter der Vasalllen der Herrschaften Sorau und Neuzelle, Leutnant von Berge als Abgeordneter der Herrschaften Forst und Pfoerten, Landrat von Oertzen auf Horno, Kammerherr von Langen auf Bornsdorf, Landrat von Thermo auf Zieckau, Herr von Thümen auf Beesdau, Landrat von Stutterheim von Stutterheim auf Terpt (Anteil A), Rittermeister von Stutterheim auf Terpt (Anteil B), Herr von Mosch auf Reuden, Leutnant von Heynitz auf Wüstenhain, Landrat Freiherr von Thermo auf Lipten, Kammerherr Graf zu Lynar auf Ogrosen, Major von Pannwitz auf Wormlage, Herr von Thermo auf Starzeddel, Hauptmann von Schlieben auf Oderin, Kammergerichtsassessor Freiherr von Patow auf Erpitz, Freiherr von Patow auf Gliechow, Assessor von Thielau auf Dolzig, Oberstleutnant von Arenstorff auf Drebkau, Herr von Houwald auf Krossen, Herr von Rabenau auf Repten, Landesdeputierter von Schlieben auf Rietzneuendorf, Major Becherer auf Klein Mehßow, Leutnant Becherer auf Sellendorf, Amtsrat Schlinzigk auf Matzdorf, Seydel auf Liebesitz, Köpstein auf Wellmitz, Heynemann auf Bathow, Wuerk auf Kaaso, Fischer auf Wirchenblatt, Paschke auf Pretschen, sowie als Deputierte des Bauernstandes Gerichtsschulze Klinckmüller aus Freesdorf, Braubürger Gottlieb aus Schlepzig, Gerichtsschulze Mudrack aus Weltho und Bauer Blobel aus Grabig. - III. Städtetafel: Landesältester und Bürgermeister Richter und Luckau, Landesältester und Bürgermeister Heym aus Guben, Bürgermeister Alberti aus Lübben, Stadtsyndikus Neumann aus Lübben, Bürgermeister Nicolai aus Calau, sowie als Deputierte der Kollektivstädte Bürgermeister Zwanziger aus Sorau und Heyne aus Kirchhain.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:08 MESZ
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