Vor Johann Blome, Richter der Stadt Osnabrück (Osenbrucghe), verkauft der Knappe Claus von Haren, Heinrichs Sohn, mit Zustimmung seiner Mutter Vredeke, seiner Frau Dedele und seiner Schwester Grete an Bischof Ludwig von Münster und dessen Stift für bereits bezahlte 600 Mark Pfennige allen Besitz, den sein Vater im Emsland und auf dem Hümmling (Humelincghen) samt Zubehör hinterlassen hat, sowie alle Ansprüche an die von Haren und an Grymeken Kinder. Claus kündigt sein Siegel an. tho sunthen Marien Magdalenen daghe
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Vor Johann Blome, Richter der Stadt Osnabrück (Osenbrucghe), verkauft der Knappe Claus von Haren, Heinrichs Sohn, mit Zustimmung seiner Mutter Vredeke, seiner Frau Dedele und seiner Schwester Grete an Bischof Ludwig von Münster und dessen Stift für bereits bezahlte 600 Mark Pfennige allen Besitz, den sein Vater im Emsland und auf dem Hümmling (Humelincghen) samt Zubehör hinterlassen hat, sowie alle Ansprüche an die von Haren und an Grymeken Kinder. Claus kündigt sein Siegel an. tho sunthen Marien Magdalenen daghe
B 101u, 0 - III S Nr. 2.
B 101u Domkapitel Münster - Urkunden
Domkapitel Münster - Urkunden >> 46. III S: Emsland
1340 Juli 22
Vermerke: Ausf., Perg., beschädigt, deutsch; abhängendes, beschädigtes Siegel lose beiliegend.
Urkunde
Nr: III S Nr. 2.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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