Johannes Wickelbein und seine Ehefrau Katharina bekennen: Abt Konrad [Lengerit], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben ihnen ein Viertel des Klosterhofes in Gadheim (Gadem) zwischen Veitshöchheim und Güntersleben laut einer im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag gegen festgelegte jährliche Abgaben und Dienstleistungen zu Erbrecht verliehen. Die Beliehenen verpflichten sich eidlich zur Einhaltung des Leihevertrages. Auf ihre Bitte siegeln die Ritter Gottfried von Stettenberg und Berthold von Wiesenthau. Der geben ist 1465 am mitwochen nach vnser lieben Frawen tag als sie entphangen wart. Aussteller: Johannes und Katharina Wickelbein. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Johannes Wickelbein und seine Ehefrau Katharina bekennen: Abt Konrad [Lengerit], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben ihnen ein Viertel des Klosterhofes in Gadheim (Gadem) zwischen Veitshöchheim und Güntersleben laut einer im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag gegen festgelegte jährliche Abgaben und Dienstleistungen zu Erbrecht verliehen. Die Beliehenen verpflichten sich eidlich zur Einhaltung des Leihevertrages. Auf ihre Bitte siegeln die Ritter Gottfried von Stettenberg und Berthold von Wiesenthau. Der geben ist 1465 am mitwochen nach vnser lieben Frawen tag als sie entphangen wart. Aussteller: Johannes und Katharina Wickelbein. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 461
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 64 / 145a
Registratursignatur/AZ: 5 (16. Jh.); 389 (18. Jh.); L 6 D 7 N 34 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1465 Dezember 11
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Ergänzungsheft, Nr. 90 S. 49 Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 528
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Gottfried von Stettenberg; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Berthold von Wiesenthau; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Ergänzungsheft, Nr. 90 S. 49 Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 528
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Gottfried von Stettenberg; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Berthold von Wiesenthau; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Wickelbein, Johannes, Gadheim
Wickelbein, Katharina, Gadheim
Lengerit, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Stettenberg, Gottfried von
Wiesenthau, Berthold von
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Beständner
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Hof
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Zehnt
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Schäferei
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Wald
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Weinberg
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Zehnt
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Gericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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