Vor Henric van Marwick, Richter zu Doesburg, bekennen Willam ter Aefze, seine Frau Lysbet und sein Bruder Henric ter Aefze, dass sie mit dem Kloster Nazareth einen halben Feldschlag in dem Angeroer Feld zwischen dem Land des Klosters, des Evert Wenthurst, Landwehr und Straße, sowie einen weiteren halben Feldschlag im selben Feld zwischen dem Land Komturs zu Diederen und dem der von Enghuzen gegen 22 Aeldenschilde Geld und 12 Ruten in Cleys Mate getauscht haben. Zeugen: Gherit die Man und Gherit Haeck. Abhangendes Siegel des Henric von Marwick ab.
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Vor Henric van Marwick, Richter zu Doesburg, bekennen Willam ter Aefze, seine Frau Lysbet und sein Bruder Henric ter Aefze, dass sie mit dem Kloster Nazareth einen halben Feldschlag in dem Angeroer Feld zwischen dem Land des Klosters, des Evert Wenthurst, Landwehr und Straße, sowie einen weiteren halben Feldschlag im selben Feld zwischen dem Land Komturs zu Diederen und dem der von Enghuzen gegen 22 Aeldenschilde Geld und 12 Ruten in Cleys Mate getauscht haben. Zeugen: Gherit die Man und Gherit Haeck. Abhangendes Siegel des Henric von Marwick ab.
F 010u, 29
F 010u Kloster Nazareth, gen. Schaer - Urkunden
Kloster Nazareth, gen. Schaer - Urkunden
1436 November 10
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
- Kloster Nazareth, gen. Schaer / Urkunden (Bestand)
Namensnennung 4.0 International