Magister Leonnhardus Laintinger, Priester und derzeit Pfarrer zu Obernhausen, Hanns Pranberger zu Pranberg und Jacob Wishueber zu Kranleiten, beide derzeit verordnete Kirchpröbste des würdigen Gotteshauses Sannd Johanns Babtisten zu Vnndernrorbach im Egkhenuelder Gericht, quittieren dem edlen und festen Geörgen Grueber zu Säm die Zahlung von 21 Pfund Pfennig zur Rücklösung des einen Pfund Pfennig jährlicher Gült, welches in das Gotteshaus des Grueberschen gutes Goldprun nächst Diepoltzkhirchen, in Valkhenperger Pfarrei und Egkhenüelder Landgericht gelegen, gehörte und sagen Grueber von allen Verpflichtungen los.
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Magister Leonnhardus Laintinger, Priester und derzeit Pfarrer zu Obernhausen, Hanns Pranberger zu Pranberg und Jacob Wishueber zu Kranleiten, beide derzeit verordnete Kirchpröbste des würdigen Gotteshauses Sannd Johanns Babtisten zu Vnndernrorbach im Egkhenuelder Gericht, quittieren dem edlen und festen Geörgen Grueber zu Säm die Zahlung von 21 Pfund Pfennig zur Rücklösung des einen Pfund Pfennig jährlicher Gült, welches in das Gotteshaus des Grueberschen gutes Goldprun nächst Diepoltzkhirchen, in Valkhenperger Pfarrei und Egkhenüelder Landgericht gelegen, gehörte und sagen Grueber von allen Verpflichtungen los.
StAM, Schlossarchiv Teising U 1540 Juni 9
StAM, Schlossarchiv Teising Schlossarchiv Teising
Schlossarchiv Teising >> 1. Urkundenselekt
1540 Juni 9, -
Hofmark Teising
Ausf., dt., Perg. 28cm (b) x 16cm (h), 1 Sg.rest an Pressel abhängend.
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: Fach 10 Goldprun
Besiegelung/Beglaubigung: Siegler: der edel und feste Geörgen Günshaimer zu Schwindach, derzeit Landrichter zu Egkhenveldn
Siegelbittzeugen: die bescheidenen Hanns Paumgartner von Diepoltzkhirchen und Steffan Khraimiller in Hebartzüelder Pfarrei
Originaldatierung: Geschechen am mitwoch nach sannd Erasms tag
Besiegelung/Beglaubigung: Siegler: der edel und feste Geörgen Günshaimer zu Schwindach, derzeit Landrichter zu Egkhenveldn
Siegelbittzeugen: die bescheidenen Hanns Paumgartner von Diepoltzkhirchen und Steffan Khraimiller in Hebartzüelder Pfarrei
Originaldatierung: Geschechen am mitwoch nach sannd Erasms tag
Laitinger, Leonhardus Magister (Pfarrer zu Obernhausen)
Pranberger, Hans (zu Pranberg)
Wishueber, Jacob (zu Kranleiten)
Günsheimer, Georg (zu Schwindach), Landrichter zu Eggenfelden
Paumgartner, Hans (von Diepoldskirchen)
Khraimiller, Steffan
Obernhausen (wo?), Pfarrer
Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn), Bürger
Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn), Landgericht
Goldbrunn (Gde. Falkenberg, Lkr. Rottal-Inn)
Unterrohrbach (Gde. Rimbach, Lkr. Rottal-Inn)
Herbertsfelden (Lkr. Rottal-Inn), Pfarrei
Falkenberg (Lkr. Rottal-Inn), Pfarrei
Diepoldskirchen (wo?)
Quittung
Ewiggeld
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:55 MESZ