Wilhelm von Aken reversiert, dass er als Bevollmächtigter des Grafen Johann Wilhelm von Leerodt zu Winnenthal vom Kapitel zu Xanten - bei Vakanz der Propstei - durch die Kapitelkommissare Theodor von Berchem, Dekan, und Johann Ludwig Stillman, Offizial und Kanoniker, zu Behuf des Grafen ein Drittel und zu Behuf des Hauses Diersfordt 2 Drittel des vom Xantener Propst lehnrührigen Mannlehens gen. Hagenhoff nach dem Tod des Friedrich Freiherrn von Wylich, Herrn zu Diersfordt, zu Lehen empfangen hat. Er hat Heergewäte, Huldigung und Eid geleistet, was der Graf ebenso tun soll, sobald er großjährig ist. Er verspricht, das Lehen nicht zu veräußern und zu zersplittern, sondern in gutem Stand zu halten. Als Lehnmannen waren anwesend Jodocus Edmund von Siegen und Theodor Arnold Schlaun, beide Kanoniker zu Xanten. - Er kündigt seine eigenhändige Unterschrift an. Actum Xanten den 7. October 1732.
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Wilhelm von Aken reversiert, dass er als Bevollmächtigter des Grafen Johann Wilhelm von Leerodt zu Winnenthal vom Kapitel zu Xanten - bei Vakanz der Propstei - durch die Kapitelkommissare Theodor von Berchem, Dekan, und Johann Ludwig Stillman, Offizial und Kanoniker, zu Behuf des Grafen ein Drittel und zu Behuf des Hauses Diersfordt 2 Drittel des vom Xantener Propst lehnrührigen Mannlehens gen. Hagenhoff nach dem Tod des Friedrich Freiherrn von Wylich, Herrn zu Diersfordt, zu Lehen empfangen hat. Er hat Heergewäte, Huldigung und Eid geleistet, was der Graf ebenso tun soll, sobald er großjährig ist. Er verspricht, das Lehen nicht zu veräußern und zu zersplittern, sondern in gutem Stand zu halten. Als Lehnmannen waren anwesend Jodocus Edmund von Siegen und Theodor Arnold Schlaun, beide Kanoniker zu Xanten. - Er kündigt seine eigenhändige Unterschrift an. Actum Xanten den 7. October 1732.
AA 0567 Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567)
Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567) >> 1. Akten >> 1.5. Besitzungen und Rechte >> 1.5.1. Generalia >> Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15]
1732 Oktober 7
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Unterschrift - Kollationsvermerk des Sekretärs de Sandt
Überlieferungskommentar: 18. Jh.
Vermerke: Unterschrift - Kollationsvermerk des Sekretärs de Sandt
Überlieferungskommentar: 18. Jh.
Urkunde
Ausstellort: Xanten
Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.13. Xanten (Tektonik)
- 1.2.6.13.2. Viktorstift (Tektonik)
- Xanten, Viktorstift, Akten AA 0567 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.5. Besitzungen und Rechte (Gliederung)
- 1.5.1. Generalia (Gliederung)
- Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15] (Archivale)