Die Stellung der Felddienser im vogteilichen Driburgischen Distrikt betreffend
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Loculus III, Paket P Nr.1-10
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 3. Die hohen und niederen Gerichtsbarkeiten
1689-1762
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Schreiben des Richters und Vorstehers zu Langeland, wobei sie einen Schützen zur Beeidigung beim Amt Dringenberg sistieren, 30.Mai 1689; 2) Richter und Vorsteher zu Reelsen sistieren, 30.Mai 1689; 3) Vogt Stenner zu Driburg sistiert einen neuen zu beeidigenden Feldknecht für Erpentrup und Langeland, 15.Jan.1744; 4) mandatum poenale sistendi famulum ad jurandum wider die Gemeinheiten Langenland und Erpentrup, 14.Nov.1749; 5) Vogt Stenner zu Driburg berichtet wegen des von den Gemeinheiten Langeland und Erpentrup zu sistierendem Felddieners, daß sie einen haben wegen des großen Wassers, aber auf Dringenberg zu gehen sich weigen, 1.Dez.1749; 6) arctius mandatum sistendi famulum so ohnerachtet des vorgehenden Berichts wider die beiden Gemeinheiten abgangen, 1.Dez.1749; 7) Vogt Stenner zu Driburg berichtet, daß die Driburgische Feldmark durch einen Felddiener nicht fueglich übersehen werden könne, 19.Jan.1756; 8) mandatum so wegen noch einem zu stellenden Felddiener an Bürgermeister und Rat zu Driburg abgangen, 9.Febr.1756; 9) untertänige Anzeige und Bitte an seiten magistratus Driburgensis worin er die anbefohlene Stellung des zweiten Schützen sich verbietet, 19.Febr.1756; 10) Vogt Stenner zu Driburg sistiert einen neuen Felddiener für die Stadt Driburg, namentlich Johan Jürgen Tewes aus Driburg, welchem die Stadt annue 20 Reichstaler, 1 Paar Schuhe und 1 Garten unter des pastoris Kampe versprochen und darauf adjuriert, 21.April 1762
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
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- 3. Die hohen und niederen Gerichtsbarkeiten (Gliederung)