Armeeoberkommandos des Deutschen Heeres (Bestand)
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BArch PH 5-II
call number: PH 5-II
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Preußische Armee 1867 bis 1918/1919 >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Armeen, Armeegruppen und Armeeabteilungen
1914-1919
Geschichte des Bestandsbildners: Im Kriege wurden die Armeekorps zu Armeen als operativen Einheiten zusammengefasst. Außerdem gab es im 1. Weltkrieg Armeegruppen und Armeeabteilungen. Seit 1915 unterstellte man jeweils mehrere Armeen einem Heeresgruppenkommando.
Siehe zur Behördengeschichte auch unter Oberkommandos Heeresgruppen
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind Unterlagen von der Bug-Armee, Njemen- Armee, Südarmee und der in deren Verband kämpfenden Truppen in Ungarn sowie der 1. bis 19. Armee. Dabei handelt es sich überwiegend um Abschriften von Teilen der Kriegstagebücher, einzelne Befehle, Gefechts- und Erfahrungsberichte. Von der 1. und 2. Armee sind Unterlagen über die Schlacht an der Somme 1916 erhalten, ferner von der 8. und 11. Armee über die Kämpfe in Russland 1915/1916.
Von der 4. Armee sind Unterlagen über die Besatzungszeit in Belgien vorhanden. Die Unterlagen der 9. Armee dokumentieren deren Einsatz in Rumänien.
Erschließungszustand: Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Die Akten der Oberkommandos sind zusammen mit dem Schriftgut der ehemaligen Preußischen Armee durch Kriegseinwirkung 1945 im Heeresarchiv in Potsdam bis auf wenige erhaltenen Aktenreste verbrannt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg überlieferten Restakten noch einige Unterlagen hinzu, die sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR befanden.
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
9,5 lfm 531 AE
Zitierweise: BArch PH 5-II/...
Siehe zur Behördengeschichte auch unter Oberkommandos Heeresgruppen
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind Unterlagen von der Bug-Armee, Njemen- Armee, Südarmee und der in deren Verband kämpfenden Truppen in Ungarn sowie der 1. bis 19. Armee. Dabei handelt es sich überwiegend um Abschriften von Teilen der Kriegstagebücher, einzelne Befehle, Gefechts- und Erfahrungsberichte. Von der 1. und 2. Armee sind Unterlagen über die Schlacht an der Somme 1916 erhalten, ferner von der 8. und 11. Armee über die Kämpfe in Russland 1915/1916.
Von der 4. Armee sind Unterlagen über die Besatzungszeit in Belgien vorhanden. Die Unterlagen der 9. Armee dokumentieren deren Einsatz in Rumänien.
Erschließungszustand: Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Die Akten der Oberkommandos sind zusammen mit dem Schriftgut der ehemaligen Preußischen Armee durch Kriegseinwirkung 1945 im Heeresarchiv in Potsdam bis auf wenige erhaltenen Aktenreste verbrannt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg überlieferten Restakten noch einige Unterlagen hinzu, die sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR befanden.
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
9,5 lfm 531 AE
Zitierweise: BArch PH 5-II/...
Oberkommandos Armeen, 1914-1918
1006 Aufbewahrungseinheiten; 15,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Unterlagen der 6. Armee befinden sich auch im Bayerischen Hauptstaatsarchiv München, die der 7. Armee im Generallandesarchiv Karlsruhe
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
PH 5 I, PH 5 III bis IV Oberkommandos
PH 6 Generalkommandos
Akten:
N 87 (Nachlass Otto von Below) Akte N 87/11: 14. Armee.- Einsatz in Tirol: Armeebefehle, sonstige Anordnungen, 28. Sept. - 22. Okt. 1917
Amtliche Druckschriften: PHD 8 Oberkommandos
Literatur: Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkrieg 1914-1918. Berlin 1937
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege. Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5. Berlin 1923 Die Schlachten und Gefechte des Großen Krieges 1914-1918. Quellenwerk nach den amtlichen Bezeichnungen zusammengestellt vom Großen Generalstab. Berlin 1919 Der Weltkrieg 1914-1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Berlin 1925 Schlachten des Weltkrieges. In Einzeldarstellungen bearbeitet und herausgegeben unter Mitwirkung des Reichsarchivs. Oldenburg, Berlin 1924-1930.
Herwig, Holger H.: Marne 1914. Eine Schlacht, die die Welt veränderte?. Paderborn 2016.
Hirschfeld, Gerhard/Krumeich, Gerd/Renz, Irina (Hg.): Die Deutschen an der Somme 1914-1918. Krieg, Besatzung, Verbrannte Erde. Essen 2016.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
PH 5 I, PH 5 III bis IV Oberkommandos
PH 6 Generalkommandos
Akten:
N 87 (Nachlass Otto von Below) Akte N 87/11: 14. Armee.- Einsatz in Tirol: Armeebefehle, sonstige Anordnungen, 28. Sept. - 22. Okt. 1917
Amtliche Druckschriften: PHD 8 Oberkommandos
Literatur: Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkrieg 1914-1918. Berlin 1937
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege. Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5. Berlin 1923 Die Schlachten und Gefechte des Großen Krieges 1914-1918. Quellenwerk nach den amtlichen Bezeichnungen zusammengestellt vom Großen Generalstab. Berlin 1919 Der Weltkrieg 1914-1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Berlin 1925 Schlachten des Weltkrieges. In Einzeldarstellungen bearbeitet und herausgegeben unter Mitwirkung des Reichsarchivs. Oldenburg, Berlin 1924-1930.
Herwig, Holger H.: Marne 1914. Eine Schlacht, die die Welt veränderte?. Paderborn 2016.
Hirschfeld, Gerhard/Krumeich, Gerd/Renz, Irina (Hg.): Die Deutschen an der Somme 1914-1918. Krieg, Besatzung, Verbrannte Erde. Essen 2016.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
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- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Tektonik)
- Militär (Tektonik)
- Preußische Armee 1867 bis 1918/1919 (Tektonik)
- Kommandobehörden, Verbände und Einheiten (Tektonik)
- Armeen, Armeegruppen und Armeeabteilungen (Tektonik)
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