(Johann von Hoym, Bischof zu Halberstadt)
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U 5, IV Nr. 19 (Benutzungsort: Magdeburg)
U 5 (Benutzungsort: Magdeburg) Hochstift Halberstadt
Hochstift Halberstadt >> IV Verhältnis zum Domkapitel: Wahlkapitulations-, Huldigungssachen und Konfirmationen
1429 Jan 25
Urkunden
Inhalt: Bischof Johann verzichtet vor dem Domkapitel (Probst Friedrich Hake, Küster Burchard von Werberge, Scholasticus Otto Grope, Kellner Gerhard Koneken, Domherren Johann von Barby, Johann Koneken und Dietrich Domnitz) auf die durch päpstliche Briefe erlangte Befreiung von dem hergebrachten Maassen bei Gelegenheit der Wahl in die Hände des Domkapitels geleisteten Eide. Der Bischof nimmt die Vollmachten für seine Procuratoren, insbesondere den ehemaligen Officialen Gottfried Bredenvelt, die die Befreiung erwirkt haben, zurück und ernennt zu seinen Procuratoren am römischen Hofe Mag. Thomas Roden, Nicolaus Hamburg, Johann Engelhardi, Ernst Aurifabri, Heinrich Dinsdow, Nicolaus Porey und Johann Ernesti.
Ort: Halberstadt
Edition/Regest: UB Halberstadt Hochstift 3475
Ort: Halberstadt
Edition/Regest: UB Halberstadt Hochstift 3475
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.02. Hochstift/Fürstentum Halberstadt (Tektonik)
- 01.02.01. Urkunden (Tektonik)
- Hochstift Halberstadt (Bestand)
- IV Verhältnis zum Domkapitel: Wahlkapitulations-, Huldigungssachen und Konfirmationen (Gliederung)