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Landesherrschaftliche und kirchenrechtliche Verhältnisse in den Herrschaften Werth und Wertherbruch, Bd. 1
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Enthaeltvermerke: Enthält: - Zehntabgabe des Ritters Peter van der Lecke, Patron der Kirche zu Haldern, an das Kapitel zu Rees für das mittlerweile kultivierte Stück Land beim Schloss Werth (1383, in Abschrift, mit Beglaubigungsvermerk durch Notar Johann Fischer. Die Abschrift steht im Zusammenhang der Akte Kleve-Märkische Regierung, Landessachen, Nr. 505. Sie ist gedruckt bei Theodor Josef Lacomblet, Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, Bd. 3, Düseldorf 1853, Nr. 171, S. 140). - desgleichen (1318, Revers des Kapitels zu Rees in Form eines von Notar Albertus Lusci zu Rees angefertigten Notariatsinstruments, mit Beglaubigungvermerk der Instrumentsabschrift durch Notar Johann Fischer). - Bestätigung der durch Kriegsdienste der Herren van der Lecke erworbenen und an die Herren van Culemborg übergegangenen Rechte auf die Herrschaft Werth für Johann, Herr zu Culemborg und van der Lecke, durch Bischof Florenz von Münster (1371, in Abschrift) - Städtische Rechte für Werth (1426, in Abschrift vom Richter zu Kalkar, Bernt Steull, nach Akten des Münsterschen Notars Gerrard Leistungh und des Meister Peter zu Wesel dem Klevischen Rat Dr. Johann Louwermann 1573 zugestellt). Vgl. im Bestand Fürstbistum Münster Landesarchiv, Nr. 78,1: Copia authentica privilegiorum der Stadt, Freiheit und Herrlichkeit Werth und Wertherbruch von 1426. - Regelung des Verhältnisses zwischen der Kapelle zu Werth und der Pfarrkirche zu Bocholt: Vergleich des Bischofs Heinrich von Münster zwischen Gerhard van Culemborg und der Stadt Werth einerseits und der Stadt Bocholt andererseits wegen der Exemtion der Stadt Werth aus dem Pfarrbezirk von Bocholt (1447, in Abschrift) - Fehdebeilegung zwischen Erzbischof Hermann von Köln und Graf Johann von Holstein-Schaumburg einerseits und Jasper, Herr van Culemborg und Werth, und dem Amtmann zu Werth, Hermann van Wittenhorst, andererseits (1490, mit Beglaubigungsvermerk der Urkundenabschrift durch Notar Engelbert Huberti) - Vorschlag für ein Treffen zwischen Jasper, Herr van Culemborg und Werth, und Hermann Wittenhorst zur Begleichung ihrer Ansprüche, bei Gelegenheit eines Aufenthaltes des Jasper beim Herzog von Kleve, 1497
Sachakte
Lecke
Haldern
Rees
Werth
Lecke
Münster
Kalkar
Steull, Bernt
Leistungh, Gerrard
Wesel
Wesel
Werth
Bocholt
Culemborg
Bocholt
Hermann
Culemborg
Wittenhorst
Werth
Louwermann, Johann
Werth
Bocholt
Culemborg
Culemborg
Johann
Kleve
Münster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.