Stemwarder Eltern zogen gegen [Name maskiert] vor das Verwaltungsgericht
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V 100 / 34156
V 100 Zeitungsdokumentation
Zeitungsdokumentation >> 10. Schulwesen >> 10.06 Grund- u. Hauptschulen, Volksschulen
20. April 1966
Enthält: Nach dem Tod von Hauptlehrer [Name maskiert] sind die Schüler der kleinen Dorfschule in Stemwarde [Name maskiert] weshalb Kreisschulrat [Name maskiert] und das Kreisschulamt auf Anordnung des Kultusministeriums ihre Umschulung in die neue Dörfergemeinschaftsschule des "Schulverbandes Neu-Schönningstedt-Stemwarde" in Neu-Schönningstedt verfügt, wo bereits die Schüler aus der Stemwarder Siedlung lernen und wofür ein Schulbus der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein arrangiert wird. Aber die Eltern schicken ihre Kinder nach Stellau und obwohl sich auch Landrat Wennemar Haarmann einschaltet, wollen sie mit einem Verwaltungsgerichtsbeschluss erwirken, dass ihre Kinder nicht in Neu-Schönningstedt sondern in Stellau unterrichtet werden. Bis zur Klärung der Schulortfrage wird die alte Dorfschule in Stemwarde wieder geöffnet.
Archivale
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.08.2025, 08:31 MESZ
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