Die Schöffen von Xanten bekunden, dass vor ihnen Wessel Hotman, Propst zu Rees, bekannt hat, dass er zu seinem und seiner Freunde Seelenheil und zu einer ewigen Memorie den Altar und die Vikarie der 10000 Märtyrer in der Kirche von Xanten neu gestiftet hat, dass er den Rutgher vanden Speet als ersten Besitzer und Bediener des Altars auf dessen Lebenszeit bestimmt und der Vikarie folgende Jahrrenten übertragen hat [es folgt eine Aufzählung der in Urkunde von 1526 Februar 19 genannten Renten; s. Regest unter Xanten Viktorstift, Akten Nr. 11 b 1; zu dem Haus in Xanten in der Rheinstraße ist zusätzlich angegeben, dass es zwischen den Häusern des Luyken von Offenberch und des Herman Koster liegt]. Wessel hat mit Hand, Mund und Halm wie nach Landrecht üblich auf die Renten zugunsten Rutghers und seiner Nachfolger verzichtet und ihnen rechte Währschaft zu leisten gelobt, wie es zu Xanten Erbkaufsrecht ist. - Ankündigung des Schöffentumssiegels. Geg. 1526 op maendach post Reminiscere.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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