Münster Johann Joachim Koerdinck, Amtmann zu Kinderhaus, quittiert Vikar Dumme, Inhaber der Vikarie St. Olafs und St. Huberts an St. Nicolaus die Ablösung der jährlichen Rente von 8 Schilling mit 10 Reichstalern 18 Schilling 8 Pfennig. Ausfertigung, Papier, Siegel durchgedrückt, Unterschrift
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V 501u Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden >> Münster, Haus der Witwe Ullerus am Markt Vor dem Notar Jodocus Albertus Brintrup verkauft Hermann Henrich Dumme, Vikar zu St. Nicolaus, mit Zustimmung des Domkapitels zu Münster, das alte Haus der Vikarie im Kirchspiel Überwasser beim Althausschen Hof an den Chirurgen Jost Ernst Cruse für 300 Reichstaler. Die Belastungen des Hauses mit 12 Schilling jährlich an Kloster Hofringe und 8 Schilling an das Hospital zu Kinderhaus werden abgelöst. Zeugen: Henrich Anton Schlade und Johann Henrich Damleth Ausfertigung, Papier, Unterschrift und Signet des Notars Darunter: 1738 August 1 Münster Bestätigung des Verkaufs durch Domdechant, Senior und Domkapitel zu Münster Papiersiegel aufgedrückt, Unterschrift des Sekretärs Kerckerinck Darunter: 1738 September 19 Münster Der Notar Jodocus Albertus Brintrup bestätigt die Zession des Hauses durch den Chirurgen Cruse an den Generalleutnant von der Horst. Zeugen: Isaac Freytag, Jobst Ernst Kruse, Chirurg
1738 Juni 6
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Urkunde
Münster, Haus der Witwe Ullerus am Markt Vor dem Notar Jodocus Albertus Brintrup verkauft Hermann Henrich Dumme, Vikar zu St. Nicolaus, mit Zustimmung des Domkapitels zu Münster, das alte Haus der Vikarie im Kirchspiel Überwasser beim Althausschen Hof an den Chirurgen Jost Ernst Cruse für 300 Reichstaler. Die Belastungen des Hauses mit 12 Schilling jährlich an Kloster Hofringe und 8 Schilling an das Hospital zu Kinderhaus werden abgelöst. Zeugen: Henrich Anton Schlade und Johann Henrich Damleth Ausfertigung, Papier, Unterschrift und Signet des Notars Darunter: 1738 August 1 Münster Bestätigung des Verkaufs durch Domdechant, Senior und Domkapitel zu Münster Papiersiegel aufgedrückt, Unterschrift des Sekretärs Kerckerinck Darunter: 1738 September 19 Münster Der Notar Jodocus Albertus Brintrup bestätigt die Zession des Hauses durch den Chirurgen Cruse an den Generalleutnant von der Horst. Zeugen: Isaac Freytag, Jobst Ernst Kruse, Chirurg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.4. Nachlässe und Sammlungen (V) (Tektonik)
- 4.4.2. Sammlungen von Vereinen, Institutionen und Firmen (Tektonik)
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) (Tektonik)
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) / Urkunden (Bestand)
- Münster, Haus der Witwe Ullerus am Markt Vor dem Notar Jodocus Albertus Brintrup verkauft Hermann Henrich Dumme, Vikar zu St. Nicolaus, mit Zustimmung des Domkapitels zu Münster, das alte Haus der Vikarie im Kirchspiel Überwasser beim Althausschen Hof an den Chirurgen Jost Ernst Cruse für 300 Reichstaler. Die Belastungen des Hauses mit 12 Schilling jährlich an Kloster Hofringe und 8 Schilling an das Hospital zu Kinderhaus werden abgelöst. Zeugen: Henrich Anton Schlade und Johann Henrich Damleth Ausfertigung, Papier, Unterschrift und Signet des Notars Darunter: 1738 August 1 Münster Bestätigung des Verkaufs durch Domdechant, Senior und Domkapitel zu Münster Papiersiegel aufgedrückt, Unterschrift des Sekretärs Kerckerinck Darunter: 1738 September 19 Münster Der Notar Jodocus Albertus Brintrup bestätigt die Zession des Hauses durch den Chirurgen Cruse an den Generalleutnant von der Horst. Zeugen: Isaac Freytag, Jobst Ernst Kruse, Chirurg (Archivale)