Der Kölnische Offizial zu Rheinberg befiehlt den Pfarrern zu Ratingen und Kalkum, in ihrer Kirche zu verkündigen, dass die Äbtissin und die Kanonissen zu Gerresheim wegen Nichtzahlung der Zehnten an den Erzbischof Ruprecht exkommuniziert sind; ferner, dass sich der Pastor Hildebrand, die Kanoniker Johann Krippgelt und Gottfried ... [Nachname fehlt] sowie der Magister artium Johannes, alle in Gerresheim, von jeden Verkehr mit den Gebannten fern zu halten haben.
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Der Kölnische Offizial zu Rheinberg befiehlt den Pfarrern zu Ratingen und Kalkum, in ihrer Kirche zu verkündigen, dass die Äbtissin und die Kanonissen zu Gerresheim wegen Nichtzahlung der Zehnten an den Erzbischof Ruprecht exkommuniziert sind; ferner, dass sich der Pastor Hildebrand, die Kanoniker Johann Krippgelt und Gottfried ... [Nachname fehlt] sowie der Magister artium Johannes, alle in Gerresheim, von jeden Verkehr mit den Gebannten fern zu halten haben.
AA 0277, 273
AA 0277 Gerresheim, Stift, Urkunden
Gerresheim, Stift, Urkunden >> 1. Urkunden
23. September 1474
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Schreiben des Notars Heinrich von Horst - Mit Urkundungsvermerk 1) des Jakob, Offizials zu Kalkum, 15. Oktober 1475, 2) des Lambert, Offizials zu Ratingen, 22. Oktober 1475 - Siegel des Offizials ab
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:23 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.2. E - H (Tektonik)
- 1.2.2.13. Gerresheim (Tektonik)
- 1.2.2.13.2. Stift (Tektonik)
- Gerresheim, Stift, Urkunden AA 0277 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)