Amt Delitzsch (Bestand)
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D 9 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.04. Kursächsische Gebiete >> 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen >> 01.04.01.03. Akten >> 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden >> 01.04.01.03.02.01. Ämter
1442 - 1897
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Der alte wettinische Herrschaftsraum um Delitzsch wird 1349/50 als "districtus Deltsch" im Lehnbuch Markgraf Friedrichs des Strengen von Meißen erwähnt. 1485 wurde das Amt Delitzsch dem albertinischen Herzogtum Sachsen zugesprochen, seit 1547 gehörte es zu Kursachsen und zwischen 1657 und 1738 war es Teil des Herzogtums Sachsen-Merseburg.
1815 wurde das Amt an Preußen abgetreten und zum überwiegenden Teil dem 1816 neu gebildeten Kreis Delitzsch der Provinz Sachsen zugeordnet. Nur die Dörfer Plaußig, Podelwitz und Pönitz blieben sächsisch. Die Abwicklung der Amtsverwaltung nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch zwei Findbücher aus den Jahren 1929-1938 mit Nachträgen erschlossen. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Der Bestand vereinigt die folgenden Ablieferungen:
1. Ablieferung der Regierung Merseburg von 1869 und 1895, alte Repertorien 54 Tit. IV und 59 D Tit. XXVII.
2. Ablieferung des Amtsgerichts Delitzsch von 1928 (acc. 38/1928).
3. Ablieferung der Kreiskasse Delitzsch von 1873 (Flurbücher und Steuerkataster, früher Rep. Da) (alte acc. 12719/12919).
4. Ablieferung des Amtsgerichts Halle von 1905 (Burg b. Reideburg) (acc. 13/1905).
5. Ablieferung des Amtsgerichts Zörbig von 1921 (Ostrau) (acc. 1/1921).
6. Die in den bisherigen Repertorien R.A., I.A. und alt Rep. LXI sowie die in den Repertorium der Domänenrezeptur Bitterfeld (DRZ) enthaltenen Akten des Amts Delitzsch.
7. Unverzeichneter Rest (ca. 7 Fächer), der zwischen 1947 und 1950 vom ehem. Regierungsarchiv Merseburg übernommen wurde.
8. 12 Akteneinheiten zu D Tit. XVb, die als ehem. Rep. H Löbnitz verzeichnet worden waren.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien im Findbuch weiterhin aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Registraturbildner: Der alte wettinische Herrschaftsraum um Delitzsch wird 1349/50 als "districtus Deltsch" im Lehnbuch Markgraf Friedrichs des Strengen von Meißen erwähnt. 1485 wurde das Amt Delitzsch dem albertinischen Herzogtum Sachsen zugesprochen, seit 1547 gehörte es zu Kursachsen und zwischen 1657 und 1738 war es Teil des Herzogtums Sachsen-Merseburg.
1815 wurde das Amt an Preußen abgetreten und zum überwiegenden Teil dem 1816 neu gebildeten Kreis Delitzsch der Provinz Sachsen zugeordnet. Nur die Dörfer Plaußig, Podelwitz und Pönitz blieben sächsisch. Die Abwicklung der Amtsverwaltung nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch zwei Findbücher aus den Jahren 1929-1938 mit Nachträgen erschlossen. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Der Bestand vereinigt die folgenden Ablieferungen:
1. Ablieferung der Regierung Merseburg von 1869 und 1895, alte Repertorien 54 Tit. IV und 59 D Tit. XXVII.
2. Ablieferung des Amtsgerichts Delitzsch von 1928 (acc. 38/1928).
3. Ablieferung der Kreiskasse Delitzsch von 1873 (Flurbücher und Steuerkataster, früher Rep. Da) (alte acc. 12719/12919).
4. Ablieferung des Amtsgerichts Halle von 1905 (Burg b. Reideburg) (acc. 13/1905).
5. Ablieferung des Amtsgerichts Zörbig von 1921 (Ostrau) (acc. 1/1921).
6. Die in den bisherigen Repertorien R.A., I.A. und alt Rep. LXI sowie die in den Repertorium der Domänenrezeptur Bitterfeld (DRZ) enthaltenen Akten des Amts Delitzsch.
7. Unverzeichneter Rest (ca. 7 Fächer), der zwischen 1947 und 1950 vom ehem. Regierungsarchiv Merseburg übernommen wurde.
8. 12 Akteneinheiten zu D Tit. XVb, die als ehem. Rep. H Löbnitz verzeichnet worden waren.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien im Findbuch weiterhin aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Laufmeter: 64.75
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST
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- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Archival tectonics)
- 01.04. Kursächsische Gebiete (Archival tectonics)
- 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen (Archival tectonics)
- 01.04.01.03. Akten (Archival tectonics)
- 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden (Archival tectonics)
- 01.04.01.03.02.01. Ämter (Archival tectonics)
- Amt Delitzsch (Archival holding)