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Verzeichnisse der Edelleute im Herzogtum Bremen nach den sechs
Kreisen (Zirkeln)
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Enthält: - Verzeichnisse der Edelleute im Herzogtum Bremen nach den sechs Kreisen (Zirkeln) - Regierungsmandate an die Landräte des Herzogtums Bremen vom 31. August und 14. September 1650 sowie 21. Januar 1651 wegen Einsendung von Verzeichnissen der Edelleute in ihren jeweiligen Zirkeln, auch an den Gräfen Daniel von Estorff im Land Kehdingen, Bützflethischer Teil, vom 30. September 1650; Bericht des Ritterschaftspräsidenten Melchior von Düring an die Regierung vom 2. September 1650 (mit Anlagen: Ritterrolle von 1583, Unterlagen zur neuen Rolle von 1638, Ritterrolle von 1645) - Mandate der Regierung an die Edelleute vom 23. August 1650 und 21. Januar 1651 wegen Verzeichnung der von den adeligen Gütern veräußerten Stücke
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1583
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1645
Index-Gruppe: frei: GND:1034712306:Düring, Melchior von
vgl. auch Rep. 30 Nr. 3174 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1029248): Ritterrolle des Herzogtums Bremen von 1650 (Abschrift von ca. 1676)
Estorff, Daniel von, Gräfe, Land Kehdingen, Bützflethischer Teil Düring, Melchior von, Ritterschaftspräsident
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.