Ottilia von Fürstenberg, Äbtissin des freiweltlichen adeligen Stifts Heerse und Frau zu Oelinghausen (Oelinck-), Anna Freseken, Subpriorin, Elsabeth Vogts, Kellnerin, Margareta Vogts, Küsterin, und sämtliche Jungfern zu Oelinghausen bekunden, Johan Schreder im Dorf Flerke (Flerichke), Sohn des + Thonies, der von ihnen seinen Kotten zu Gewinn erhalten habe, habe diesen mit ihrer Zustimmung dem Henrich Schetter überlassen, dem Schreder aber keinen Gewinnbrief gegeben habe. Die Ausstellerinnen geben nun den Kotten dem Henrich Schetter und seiner Frau Gerdrut auf 12 Jahre in Gewinn. Dieser hat jährlich zu Martini 16 Schillinge, vier Hühner und Wachs für die Küsterin nach Werl zu liefern. Er darf vom Kotten nichts veräußern. Unterschrift der Äbtissin. Zeugen: Diderich Lodewigs und Jorgen Krusen, Diener des Klosters.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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