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Rentenverkauf
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Enthält: Vor Arnd Bisschopinck, Richter Bischofs Otten ... to Monstere, verkaufen Stine Witwe [Bertol]des Bardor und ihre Kinder Herman und Elseken sowie Roleff Belholt und Johan Bisschopinck, Vormünder derselben, dem Johanne van Werdene und Bernde Dethardink, Verwahrern der gemeinen Almissen von St. Martini, eine jeweils halb zu Ostern und Michaelis fällige Rente von 1 M. Münstersch für 18 M., die zur Aussteuer der Tochter Stine im Kloster Welver benutzt sind, aus einem Kamp vor der Jodevelder porten (Jüdefeldertor), gelegen zwischen dem Kamp des Everwins Steveninck und der Marckwardinkvort, der mit 1 M. Rente vorbelastet ist. Zeugen: Lubbert Dobbe, Johan Sommernaet. Der Richter siegelt.
Urk. stark beschädigt. Siegel fehlt
Archivale
Verweis: Regest in: MUB I Nr. 449
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.