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Landgraf Heinrich [III, "der Reiche"] hat in den vergangen Kriegsläufen Erbgüter, Höfe, Zehnten und Gülten, die Herman [III.] und Georg Riedesel, ...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1471 Juli 10
Ausfertigung, Pergament (14,5 x 25,3 cm) mit anhängendem Siegel (durch Druckabrieb ist das Siegelbild schwerer lesbar)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Am mitwochin nach Sanct Kilians tagk
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich [III, "der Reiche"] hat in den vergangen Kriegsläufen Erbgüter, Höfe, Zehnten und Gülten, die Herman [III.] und Georg Riedesel, seinen lieben Getreuen, zustanden, an sich genommen und seinem Diener Thongeß Schotten geliehen; nun gibt er sie den Riedeseln, nachdem er sich mit ihnen vertragen hat, zurück und gestattet, dass diese die Güter in seiner Gegenwart mit anderen Gütern, die seinem lieben Getreuen Curd von Ehringshausen (Eringkßhusen) zustanden, an Thongeß Ort, seinen Bürger zu Marburg (Marpurg), verpfänden.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Henrich Landtgraue zu Hessen ubergibtt Hermann vnd Jörg Riedeseln ihre gutter, so I. F. D. denselben fortzogen hat. Widerumb vnd (...) zu, daß solch guitter Tohrges orten pfandlichen versetztt worden, a(nn)o 1471"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Landgraf Heinrich III. Siegelankündigung: "han wir vnser Ingesiegel an diesen brieff thun hengken" Siegel (d = 37), drei separate Schilde in der Stellung 1:2, zentral das hessische Stammwappen (hessischer Löwe), seitlich links darunter das Wappen der Grafschaft Ziegenhain, seitlich rechts darunter das Wappen der Grafschaft Nidda, beide Schilde berühren die äußere Siegelbegrenzung, auf der oberen Schildkante des hessischen Stammwappens Helm mit großer Helmzier (Büffelhörner mit sieben Lindenzweigen pro Seite besteckt) und geschwungene Helmdecken, oberhalb des Helmes – zwischen den Büffelhörnern – ein fünfstrahliger Stern sowie links und rechts der Helmzier jeweils zwei kleine fünfstrahlige Sterne platziert Umschrift: S(igillum): hinrici: de(i): gr(atia) / * * * / lantgravi: hass(ie):
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1123
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.