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Stadt Warendorf Urkunden
1489 Januar 30
Regest: Vor dem Richter Hinrich Lodewech gen. Duvel zu Warendorf übergibt Gretke Orenbeck, Witwe des Gerdt Greve, den Templern der Alten Kirche zu Warendorf Berndt Wasenkamp, Johannes Voget, Romanus und Hinricus Marquardt für das Licht einer Lampe des hl. Kreuzes hinter dem Hochaltar, die Tag und Nacht zwischen Ostern und Pfingsten brennt, und dann in das Fenster neben dem Sakramentsfenster gesetzt werden soll, zwei Rentenverschreibungen, jede über 1 Mark für 16 Mark, die eine aus dem Haus des Pelzers Hermann Bettemann neben dem Haus des Grone auf der Kettelstraße, die andere aus dem Haus des verstorbenen Evert Grastorp am Ende der Fleischhauerstraße neben dem Haus des Stopenberg. Die beiden Küster sollen für die Betreuung des Lichtes jährlich 9 Pfennig erhalten. Wenn Geld übrig bleibt, soll es für anderes Licht und für die Instandhaltung (timmeringe) der Kirche verwendet werden. Der Richter siegelt. Zeugen: Gerdt Knarp, Ratsherr, und Hinrich Berndinck.
Ausfertigung Pergament 20 x 32 cm; anhängendes Siegel des Richters. Abschrift in A 791. Bisher U 24.
Urkunden
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.