Kurfürst Philipp von der Pfalz bestellt Balthasar von Falkenstein (Falckennstyn), Sohn des Hans (+), zu seinem Diener. Dieser soll gegen jeden wohlgerüstet und mit drei reisigen Pferden dienen, es se zu Hofe oder von Haus aus, wie ihn der Pfalzgraf benötigt. Im Dienst erhält er mitsamt Knecht und Knabe vom Hof Futter, Mahl, Nagel und Eisen wie andere seine Genossen. Der Pfalzgraf verspricht, im Dienst erlittene Kriegsschäden zu ersetzen, sollte keine Einigung zustande kommen, entscheiden der Hofmeister, Marschall und zuständige Hauptmann. Als Diensgeld erhält er jährlich zum Datum dieses Briefs gegen Quittung 40 rheinische Gulden durch den Kammermeister und ein Hofkleid wie andere Diener. Balthasar schwört Treue, Huld und Schadenswarnung sowie alles zu tun, was ein treuer Diener seinem Herrn schuldig ist.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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