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War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden Stadt Warendorf Urkunden
Stadt Warendorf Urkunden
1625 September 20
Regest: Wie U 614: Empfänger: Das Jesuitenkolleg in Münster. Verkaufssumme: 1550 Reichstaler, Rente: 93 Reichstaler. Pfand: Das außerhalb der Stadt gelegene Gehölz Frede und alle Güter und Einkünfte der Stadt. Bürgen: 1. Johann und Anna Lowenstein, mit ihrem Haus am Markt samt dem Hinterhaus zwischen Werner Pagenleib und Henrich zum Siele, sowie zwei Kämpe vor dem Osttor in der Heustraße, der eine zwischen der Heustraße und der Witwe Eicholts Kämpen gelegen. 2. Eheleute Jorgen und Katharina Overmann mit ihrem Haus an der Brünebrede zwischen Barthold Custers und Henrich Schrivers Häusern, sowie einen Kamp vor dem Freckenhorster Tor am Walgernwege, mit dem einen Ende auf den Weg, mit dem anderen auf Jobst Netelnstrote Kamp stoßend. 3. Eheleute Hermann und Anna Hagedorn mit ihrem Haus am Ende des Neuenhofes zwischen der Witwe Pumpe und Johann Schnappenbergs Häusern. 4. Henrich Hesseling, Wandmacher, mit seinem Haus auf der Freckenhorster Straße zwischen Dieterich Dalbergh und Caspar Huge, sowie zwei Kämpe zwischen der Witwe Pagenstecher und Paul zum Brincke. Unterschrift des Sekretärs Johannes Consbruch und der 4 Bürgen.
Ausfertigung - Pergament 29 x 41 cm; anhängendes Siegel aus Holzkapsel ab. Vgl. U 730 und U 736. Laut Notiz in dorso Kapital abgelöst 1714; daher Urkunde kassiert. Bisher U 141.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.