Streit um Betreuungsgeld - Was ist die Erziehung zu Hause wert?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/023 R120056/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/023 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2012
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2012 >> Unterlagen
26. April 2012
Familien sollen für Kinder im zweiten Lebensjahr 100 Euro im Monat bekommen, ab 2014 für Zwei- und Dreijährige 150 Euro - allerdings nur, wenn die Kinder auch zu Hause betreut werden. Nur gerecht sei das, meint die CSU: jeden Krippenplatz fördere der Staat mit 1.000 Euro pro Monat, da müsse das Betreuungsgeld drin sein.
Bis zur Sommerpause soll der entsprechende Gesetzentwurf stehen. Doch über den Vorschlag wird heftig gestritten. Familienpolitiker von SPD, Grünen und Linken sind gegen das Betreuungsgeld. Sie fordern stattdessen mehr Investitionen in Kinderkrippen und kritisieren ein "rückwärtsgewandtes Frauenbild". Die FDP sieht das Betreuungsgeld ebenfalls kritisch und selbst in der Union gibt es Widerstand.
Zuletzt sollte ein Machtwort der Kanzlerin zumindest den internen Streit beenden. "Das Betreuungsgeld wird im Sommer 2013 kommen", sagte Merkel. Doch ein Vorschlag von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU), zusätzlich zum Betreuungsgeld auch die Renten von Eltern zu verbessern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, hat die Debatte neu angefacht. Der Streit geht weiter.
Zu Gast im Studio: Hedwig Freifrau von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz
Bis zur Sommerpause soll der entsprechende Gesetzentwurf stehen. Doch über den Vorschlag wird heftig gestritten. Familienpolitiker von SPD, Grünen und Linken sind gegen das Betreuungsgeld. Sie fordern stattdessen mehr Investitionen in Kinderkrippen und kritisieren ein "rückwärtsgewandtes Frauenbild". Die FDP sieht das Betreuungsgeld ebenfalls kritisch und selbst in der Union gibt es Widerstand.
Zuletzt sollte ein Machtwort der Kanzlerin zumindest den internen Streit beenden. "Das Betreuungsgeld wird im Sommer 2013 kommen", sagte Merkel. Doch ein Vorschlag von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU), zusätzlich zum Betreuungsgeld auch die Renten von Eltern zu verbessern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, hat die Debatte neu angefacht. Der Streit geht weiter.
Zu Gast im Studio: Hedwig Freifrau von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz
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Audio-Visuelle Medien
Erziehung
Familie
Kind: Betreuungsgeld
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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